Donnerstag, 10. Dezember 2015

231147, Theismus, Der radikale Mittelweg

Das Buch von Armin Risi beantwortet wesentliche theistische Fragen. Dies sind die Kurzbeschreibungen der 35 Kapitel

Dieses Buch gibt Orientierung über grundlegende Fragen von Monotheismus, Atheismus und Theismus, über Gut und Böse, Ethik und Moral, Erkenntnis und Realität, Schicksal und freier Wille und über das Erfordernis theistischer Mysterienschulung


Die folgenden Kurzbeschreibungen wollen zu den wesentlichen Grundgedanken des Buches führen. Es ist eine Orientierung, wo die Gedanken von Armin Risi an welcher Stelle des Buches zu finden sind, eigentlich ein erweitertes Inhaltsverzeichnis.


1 Das Theistische Manifest
Ein Manifest als radikaler Mittelweg zwischen Atheismus und Monotheismus.  
Beide Systeme haben als totalitäre Herrschaftssysteme nicht zu einer Befriedung, sondern zu einer Spaltung geführt. Sie sind die spaltenden Kräfte innerhalb der Kulturen. Eine weisheitsvolle Wahrheitsliebe ist erforderlich, um zur grundlegenden theistischen Einstellung zu gelangen. Ein neues theistisches Manifest ist erforderlich, um durch die zunehmende Vernetzung zu einer theistischen Vereinigung der Menschen zu gelangen.



2 Theismus und Monotheismus
Sowohl Monotheismus als auch Atheismus haben zu absolutistischen Ansprüchen für den Glauben geführt. Doch nur Gott ist absolut.
Monotheismus ist der Glaube an einen einzigen Gott. Der monotheistische Gott ist eine menschliche Projektion. Judentum, Islam und Christentum haben einen nationalistischen Ein-Gott-Glauben, ein relatives absolutistisches Gottesbild eines jeweils realivistisch einseitig vorgestellten, jeweils eigenen Gottes, der Andersgläubige unterdrückt und Glaubenskriege führt. Theismus ist der Glaube an einen absoluten Gott, der gegensatzlos, allumfassend und spaltungsüberwindend ist. Gott ist nicht Eins, Gott ist Alles.


3 Die überwindung der Urspaltung in Atheismus und Monotheismus
Monotheistische und atheistische Weltbilder gehen von der diabolistischen Urspaltung aus zwischen Mensch und Gott bzw. zwischen der wahrnehmbaren Welt und dem Numinosen. Beide führen zum Endkampf zwischen Gut und Böse, Sein und Nichtsein, Leben und Tod. Der Weg zur Überwindung der diabolistischen Urspaltung geschieht durch ein befreiend-absolutes theistisches Gottesbewusstsein. Es ist frei von Abhängigkeiten von Dogmen, Schriften und Verabsolutierungen in Monotheismus und Atheismus. Entscheidend ist nicht die Abhängigkeit von einer bestimmten Religion, sondern von einer inneren Gottesverbindung des einzelnen Menschen. Die theistische Vernetzung führt zur Heimkehr ins UR, zur Ur-religio, zur Überwindung der Urspaltung zwischen Gott und dem Menschen.


4 Der Fundamentalismus in den Religionen
Das theistische Gottesbewusstsein überwindet den Fundamentalismus der Urspaltung in den Religionen. Die Schriften der monotheistischen Religionen enthalten relative Aussagen, abhängig von der jeweiligen Zeit, in der sie geschrieben wurden undzeitlose Wahrheiten,die immer ihre Gültigkeit haben. 
Diejenigen, die behaupten, ihre Heilige Schrift sei die einzige Gottesoffenbarung und alles in dieser Schrift sei absolute Wahrheit, sind Fundamentalisten. Das gilt auch für den Atheismus. Die Religion der Atheisten ist der wissenschaftliche Materialismus, der kein theistisches Gottesverständnis zulassen kann, sondern nur das glaubt, was materiell bewiesen werden kann. 


 5 Realität im Spannungsfeld zwischen Religion und Wissenschaft
Sowohl Religion als auch Wissenschaft vertreten absolutistische Glaubenssätze. Der Glaube an den einen jenseitigen Gott und der Glaube an die mess- und zählbare (haptische) Wissenschaft führen zur Frage nach der eigentlichen Realität. Die Realität hinter den materiellen Erscheinungen ist das spirituelle, im eigentlichen Sinne realistisch Reale. Um dahion zu gelangen, bedarf es einer Bewusstseinserweiterung. Der Materialismus kommt im einzelnen Menschen zu einer Bewusstseinsänderung, die sich mit der Quantenphysik ankündigt und zu einem Paradigmenwechsel hin zum Gottesbewusstsein führt.


6 Jeder glaubt an etwas Absolutes
Hier wird die Frage nach der persönlichen Glaubensentscheidung gestellt. An was glaube ich wirklich? Was ist das Absolute? Der von den Materialisten postulierte Gegensatz von Glauben und Wissen ist eine Chimäre, denn auch die Materialisten glauben etwas Absolutes, nämlich an die Absolutheit der Materie. Machen wir uns doch nur einmal bewusst, dass in einem Buch nur Materielles, nur materielle Schriftzeichen enthalten sind. Erst die hiermit ausgedrückten Symbole sind es, die auf die wahren nichtmateriellen Realitäten hinweisen, die uns dann im Bewusstsein begegnen. 
Die vorherrschende Ungewissheit und Unverbindlichkeit im Leben kommt daher, dass die Menschen sich vom Absoluten zum Relativen hingewendet haben, weil ihnen das real Absolute im Leben nur das materiell Beweisbare ist.
Die Erkenntnis des Absoluten geschieht durch das mystische Erleben der inneren Göttlichkeit.

 
7 Was ist Realität?
Ist die Realität das, was wir mit unseren Sinnen wahrnehmen können oder ist Realität das Wesen eines Dinges, das sich hinter dem Erscheinenden verbirgt und es erst hervorbringt?
Die grundlegende Eigenschaft der ewigen Einheit ist das absolute ungeteilte Sein. Realität aus theistischer Sicht ist die ewige Individualität, das ewige Sein und Bewusst-Sein als ein spirituelles Individuum, ein ungeteiltes Sein. Die Individualität des Menschen besteht darin, Teil Gottes zu sein. Die absolute Wahrheit des Menschen ist individuell, Teilhabe an Gott


8 Wege der Erkenntnis
Sich selbst zu erkennen ist Gotteserkenntnis im Inneren, die Beziehung zu Gott durch das Wort und die Ant-Wort des Menschen. Monotheistische Glaubenssysteme sind nicht wirklich Theologie, sondern Monotheologie zur Rechtfertigung ihres jeweiligen Machtanspruchs. Wer den Weg der Erkenntnis geht, ist ein Philosoph, denn er liebt die Weisheit. Der Begriff der Pholosophie geht auf Pythagoras (600 v.Chr.) zurück, ein Meister der heiligen Geometrie und der Wissenschaft des Lebensbaumes. 
Gotteserkenntnis in sich selbst führt zum Erleben der Göttlichkeit im eigenen Inneren und durch Inspiration und Offenbarung zur inneren Einweihung. 


9 Einssein mit Gott
Gott als das absolute ungeteilte Sein, die absolute Individualität. Der Mensch als individuelles Sein, als fraktale Individualität in der absoluten Individualität. Wie geht das?
Monotheistische Religionen fassen Gott auf als ein patriarchales Wesen, das Macht ausübt und die Menschen wie ein Diktator beherrscht, Gehorsam verlangt und zornig wird, er droht und bestraft sündige Menschen. Aber Gott ist Alles und wir sind als Individualität ein Teil von ihm, unteilbar mit ihm verbunden, ein Fraktal des Ganzen mit einer fraktalen Identität. Bewusstsein und freier Wille sind Teil unserer spirituellen Identität. 
Theismus ist keine Religion, sondern ein Gottesbewusstsein, philosophischer Kern aller Religionen

 
10 Göttliche Liebe ist bedingungslos
Göttliche Liebe ist immer die Verbindung mit der Quelle. Im Bewusstsein der Liebe sind wir Teil der All-Liebe Gottes.
Individualität ist das ungeteilte ewige Sein hinter der Dualität der Welt. Das menschliche Bewusstsein ist ein Fraktal des alleinen Bewusstseins Gottes. Selbst das kleinste Fraktal ist ein Ebenbild des Ur-Fraktals, wie hier in den Fraktalen des Farnkrauts.

Der Mensch hat in seinem Sein Anteil an der Unteilbarkeit des göttlichen Seins, immer mit der Ganzheit und mit allem unteilbar verbunden. Es ist das Bewusstsein, das uns dies bewusst machen soll und kann. Indem wir dieses All-Bewusstsein haben, ist die All-Liebe Gottes als das göttliche Licht in uns und wir sind Teil dieser All-Liebe. Diese Liebe ist gleichzeitig Eins- und Individuellsein. 
Wir sind und bleiben ewiglich Individuen - auch nach der Erleuchtung, nach der Erlösung, nach dem Eingehen ins Einssein und nach dem Eingehen in das Reich Gottes. Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. 


11 Die drei Gottesaspekte
Die Allpräsenz Gottes ist eine Seinsfrage und betrifft die Ebenbildlichkeit Gottes im Menschen (Brahman-Erkenntnis), der ewig seiende Logos und der individuelle Logos im Menschen sind energetisch eins. Unsere Individualität ist keine Scheinexistenz, die sich mit dem Eingehen ins Licht auflöst, sondern wir sind und bleiben eine spirituelle transzendente Immanenz, eine Individualität im Gottesbewusstsein. Ich erkenne die qualitative Einheit mit dem Absoluten in mir 
tat twam asi (Das bist du) 
Schlüsselwort: Ich lebe

In der göttlichen Immanenz ist die gesamte Schöpfung durchseelt mit Gottesbewusstsein und Liebe. Gott, der Schöpfer, ist in seiner gesamten Schöpfung anwesend, also auch in mir. Gott ist Paramatma, die Überseele, in der alle Seelen vereint sind. Das göttliche Bewusstsein ist in mir. Gott wirkt in mir.
Schlüsselwort: Ich wirke

Die allumfassende Individualität Gottes und die individuelle Seele sind transzendental miteinander verbunden und bilden ein gemeinsames Fraktal. Die Individualität Gottes und die Individuale Existenz des Menschen sind transzendental Eins. Jesus ist nicht der einzige Sohn Gottes. Wir alle sind in unserem Bewusstsein Söhne und Töchter Gottes, als Kinder Gottes. Das theistische Gottes-Bewusstsein in mir ist das Bewusstsein des Ich bin
Schlüsselwort: Ich Bin


12 Woher kommt das Böse?
Wenn Gott die Welt erschaffen hat, dann ist auch das Böse aus seiner Schöpfung hervorgegangen. Wer ist verantwortlich für das Böse?
Neben der Liebe besteht ein zweiter hoher Aspekt Gottes in seinem Willen. Mit dem Wort: Dein Wille geschehe, kann sich der Mensch in den göttlichen Willen begeben.
Aber jeder Mensch wurde mit einem eigenen freien Willen ausgestattet, Liebe zu geben oder es zu unterlassen, den Willen Gottes zu tun oder einen eigenen Willen zu haben. Erst der freie Wille macht das Licht der Liebe zu einem menschlich-göttlichen transzendentalen Ereignis. 

Doch der Mensch kann sich auch anders entscheiden, keine Liebe zu geben, sondern nur egoistisch für sich zu leben und zu wirken und zu sein. 
Die Ursache des Bösen liegt in der Trennung des Menschen von der göttlichen Quelle der Liebe und dass die Menschen ihre Energie nicht mehr von dieser Quelle beziehen, sondern aus der Magie des Glanzes und schönen Scheins dieser Welt,  in denen Luzifer, der grösste der gefallenen Engel wirkt. Wer dieser Magie erliegt,  neigt zum Haben-wollen, Sein-wollen und zur Spaltung durch Grössenwahn.


13 Weltbilder
Die Auseinandersetzung zwischen Materialismus, Humanismus und Monismus. Humanismus im philosophischen Sinne ist eine Weltanschauung, in der die Natur alles ist und in der es nichts Übernatürliches gibt. Humanismus ist daher Atheismus. Die heutige wissenschaftliche Weltsicht ist materialistisch, weil sie alles was ist, durch und mit der Materie erklären will. Sogar seelische Prozesse werden mit Gehirnabläufen identifiziert. Doch nicht das Hirn verursacht geistige Impulse, sondern geistige Impulse verursachen Reaktionen im Gehirn. 

Holismus ist ein Sammelbegriff ganzheitlicher Weltbilder, in denen die materielle Erscheinungswelt als ein sich selbst organisierender Organismus gesehen wird. Doch es gibt auch einen gottzugewandten Holismus wie den Pantheismus und den Deismus.  

Deismus sagt: die Welt ist Gott, ein amerikanischer Weltimperialismus (S.94). Ausbeutung, Raubtierkapitalismus und Finanzfaschismus sind Ausdrucksformen des Deismus (S.95), wodurch das Böse der mitmenschlichen Unterdrückung zu einer naturgegebenen luziferischen Selbstrechtfertigung wird. Dadurch wird das resultierende Leiden der Menschen zu einem gottgegebenen Karma, eine grandiose Entschuldung der Verantwortlichen. 

Der Pantheismus sagt: Gott ist die Welt. Der Pantheismus beschränkt Gott auf den Geist in der materiellen Natur, den grossen Manitu. Doch Gott ist Allpräsenz, Immanenz und Individualität (siehe Kap.11).

Der Monismus sagt: Alles ist eins, auf eine Urenergie in der Materie zurückzuführen. Doch die Welt ist Dualität, Ausfliessung aus Gott, nicht Polarität, wie Mann und Frau. Auch das Böse ist Abwesenheit von Licht, nicht Polarität des Lichts.

Der Atheismus wird gerechtfertigt mit der Frage: Warum lässt denn Gott das Böse in der Welt zu?  Wenn es Gott gäbe, würde er das Böse doch nicht zulassen.


14 Der Atheismus ist ein Weltbild der Sinnlosigkeit
Auch im Atheismus gibt es einen Aufstieg in höhere Dimensionen. Macht, Wertebesitz, Ordnung, Schönheit und Wertschätzung als Kategorien zur Vervollkommnung. Wenn alle Dunkelheit beseitigt wird, dann haben wir Licht allüberall, eine lichtvolle Welt, die Alluminati. Es ist jedoch sinnlos, eine Welt des Lichts schaffen zu wollen dadurch, dass alles, was diesem entgegensteht, beseitigt wird. Das egoistische Weltbild des Atheismus und des Monotheismus, beide sind menschenfeindlich, weshalb sie letztlich von den Menschen abgelehnt und beseitigt werden (Alexander Solschenizyn). Der radikale Mittelweg des Theismus ist der Weg des Aufstiegs


15 Der Dualismus in Monotheismus und Gnosis
Monotheismus und Gnosis sind zwei Formen des Dualismus. Der Mensch, in Sünde geboren und auf Erlösung ausgerichtet. Gottes Gesetze, Weltgericht und Strafe sind Disziplinierungsmittel der Macht.
Das Problem des Dualismus ist die Verabsolutierung von Dualismus und Polarität. Der Monotheismus verabsolutiert Gut und Böse, die Gnosis verabsolutiert Geist und Materie. 
Der Monotheismus überwindet die Dualität durch Vernichtung des Feindbildes, z.B. die Dunkelheit im Endkampf von Gut und Böse. Die Gnosis verneint die materielle Welt als Scheinwelt und hält nur die geistige Welt für real. Für diese ist die materielle Welt eine Matrix. 


16 Konsequenzen des Monotheismus 

Die Urspaltung in Gott und die Welt ist die Quelle des Fundamentalismus in den monotheistischen Religionen, die stets Feindbilder und den Rassismus brauchen. Die Überwindung der Urspaltung wird angestrebt durch den Endsieg der alleinigen Wahrheit oder durch die göttliche Liebe über das Böse. Hingegen braucht der Theismus als radikaler Mittelweg weder Feindbilder noch Rassismus, weil sich dieser gegen niemanden abgrenzen muss und weder Fremdenhass noch Gewalt braucht. Der Theismus geht vom Gottesbewusstsein der Liebe aus. Daher gibt es nur ein Gebot, das Gebot der Liebe, die alle anderen Ge- und Verbote einschliesst.


17 Globale Katastrophen oder göttliche Disziplinierung?
Der Sintflutbericht wird in der Bibel wird als ein Strafgericht Gottes beschrieben. Doch andere Überlieferungen beschreiben globale Sintflutkatastrophen, wie das auf Totafeln aufgeschriebene Gilgamesch-Epos und Berichte aus indischen Epen der Urzeit. 

Göttliche Disziplinierungsmassnahmen sind reine Erfindungen. Hingegen gab es einen neuen Bund Gottes mit den Menschen, den Regenbogen am Himmel, ein theistisches Ursymbol, solange es Sonne und Regen gibt.


18 Theistische Mysterienschulen
Mysterienschulen in Ägypten, Griechenland und in den monotheistischen Religionen waren stets theistisch ausgerichtet und auf den einzelnen Menschen bezogen. Das theistische Gottesbewusstsein ist keine Religion, sondern Offenbarung und Gnade für den einzelnen Menschen. Das theistische Gottesbewusstsein führt zum Aufstieg der Menschheit ins Licht. Die erste theistische Initiative wurde von Tutanchamun etwa 1330 v.Chr. in der Stadt Hermopolis (Stadt des Hermes) gegründet, der Echnaton-Theismus. 
Die Botschaft Echnatons lautet, die Sonne ist das Symbol des Lichtes in der Welt und die Götter sind durch die Strahlen der Sonne symbolisiert, Lichtwesen Gottes. 
Weitere theistische Initiativen waren die Melchisedek-Bewegung und die Bruderschaft der Essener. 


19 Das materialistische Weltbild
Die materialistische Wissenschaft von heute scheint ein Monopol auf allgemeingültige Welterklärungsmodelle zu haben. Diesen Aberglauben zu durchschauen, ist ein dringendes Erfordernis unserer Zeit. Der grundlegende Glaubenssatz in der materialistischen Wissenschaft besteht darin, wissenschaftliche Ausbildung müsse von der materialistischen Prämisse ausgehen, weil wir als materielle Wesen in einer materiellen Welt leben. Der selbst geschaffene Dualismus besteht darin, sich als ein Einzelwesen gegen die Welt abzugrenzen

 
20 Die Evolutionstheorie
Der Kreationismus, der vom grossen Creator ausgeht, von einem Gott, der alles geschaffen hat, ist das grundlegende Feindbild der Evolutionstheorie.Man muss sich doch die Frage stellen, warum gewissen Kreisen die materialistische Indoktrinierung der Menschheit so wichtig ist. Der Materialismus als ein dualistisches Glaubenssystem lebt nach folgenden Glaubenssätzen:
- Es gibt nur Materie
- Alles Existierende, einschliesslich Leben und Bewusstsein, lässt sich mit den Gesetzen der Materie erklären
- die ersten Lebewesen sind zufällig aus Materie entstanden
- Leben entsteht mit organischen Strukturen, sobald die Materie eine gewisse Komplexität erreicht hat
- Bewusstsein wird vom Gehirn erzeugt und ist auf das Gehirn beschränkt
- Der Tod des Gehirns bedeutet das Ende des Lebens

Das Märchen ´Des Kaisers unsichtbare Kleider` von Hans-Christian Andersen zeigt den Materialismus, wie er das geistige Leben ignoriert und verhöhnt. Dem Kaiser (uns Menschen) wird von zwei schlauen Schneidergesellen vorgegaukelt, er habe unsichtbare Kleider an und es gäbe ein geistiges Leben. Dabei existiert es garnicht. Was hierbei verkannt wird, das Unsichtbare ist im Inneren, nicht im Äusseren
 



21 Die geistige Herkunft des Menschen
Armin Risi beschreibt das Erklärungsmodel der Schöpfung durch die Involution, die Welt sei aus dem ewigen Urgrund des absoluten Seins entstanden. Am Anfang war kein Ur-Knall, sondern ein Ur-Sprung durch den Quantensprung des absoluten Bewusstseins. Elohim schufen den Menschen nach ihrem Abbild. Die vedische Kosmogonie gibt das mythische Bild vom Urschöpfer (Vishnu), der die Universen ausatmet und wieder einatmet. 
Die Menschen sind nicht evolvierte Tierwesen, sondern involvierte Lichtwesen nach dem Ebenbilde der Elohim. Die hohen Schöpferwesenheiten legten die Erbinformationen in die DNA der Zellen. Für den Menschen als Wesen mit einem freien Willen ist die Erde ein Schulungs- und Prüfungsplanet. 
Als Lichtwesen und Mitschöpfer ist es die Aufgabe des Menschen, reine Liebe in die Welt der verdichteten Materie zu bringen. 

Alles, was ist, hat einen Ursprung. denn aus Nichts kann nur Nichts entstehen, nicht aber Etwas. So ist auch das Universum aus Etwas entstanden, nicht aber aus einem Nichts. Die Tatsache, dass ich bin und ein Bewusstsein habe, ist unbezweifelbar. Ich und mein Bewusstsein entstammen aus etwas Gleichartigem, dem Schöpfer. Ich weiss, dass ich nicht sterben kann. Meine Angst vor dem Sterben betrifft nicht mich, sondern meinen Körper, den ich im Sterben ablege. Jeder, der das Gottesbewusstsein in sich spürt, ist ein Elohim, ELi, ein Kind Gottes.


22 Die Philosophie des Geistes
Überwindung des Leib - Seele Dualismus. Die Wahrnehmung der Feinstofflichkeit und der Lichtleib des Menschen. Das morphische Feld der Erde
Platon verwendete den Begriff der Idea, um die immateriellen Urbilder hinter den materiellen Erscheinungsformen zu beschreiben. Nach Platon ist der Mensch eine inkarnierte Seele.
Für Aristoteles ist der Mensch ein beseeltes Tierwesen, ausgestattet mit logos. 
Theistische Mysterienschulen gehen von der Dreiheit von Körper-Geist-Seele aus. aus theistischer Sicht  sind wir Menschen jenseits von Geburt und Tod reale ewige Geistwesen (Individuen), die nicht sterben, wenn der Körper stirbt, und sich nicht auflösen, wenn sie in das Absolute, da Licht, die Einheit, das Reich Gottes eingehen.

Das theistische Weltbild geht aus von der Leib/Seele-Dualität, die durch das Gottesbewusstsein aufgelöst wird. Die Seele ist die platonische Idee, das Urbild des Leibes.
Zur Erinnerung, Dualität ist ein Heraussetzen von Etwas aus einem Ursprung, hier der Leib aus dem seelischen Urbild


23 Das Leben nach dem Sterben
Mit dem Sterben wird der materielle und der belebende ätherische Leib verlassen. Die astrale Seele bleibt noch etwa 6 Stunden durch die Silberschnur mit dem Körper verbunden und löst sich dann mit eintretender Leichenstarre ganz vom physischen Dasein. Bis zum Eintreten der Leichenstarre soll der sterbende Mensch daher ganz in Ruhe gelassen werden. Erst hernach können die erforderlichen Pflegnisse am Verstorbenen vorgenommen werden.

So, wie Gott ewig ist, ist auch der Geist des Menschen als Teil Gottes ewig. Bis zur endgültigen Befreiung des Geistes bleibt die bewusste Astralseele mit ihm vereint. Die bewusste Geistseele bleibt im Seelenland bis zu nächsten Inkarnation.
 

24 Schicksal und freier Wille
Der Geist des Menschen hat als Teil Gottes, wie dieser, einen freien Willen, sich für oder gegen etwas zu entscheiden. Solange der freie Wille mit der Liebe vereint ist, bleibt der Mensch göttlich. Vereint sich der freie Wille mit dem Egoismus dieser Welt, so fällt der Mensch aus seiner Göttlichkeit heraus. 
Innerhalb der materiellen Polarität ist jedes Denken, Wollen und Handeln dem Gesetz des Karma von Ursache und Wirkung unterworfen. 

Leben im Gottesbewusstsein bedeutet, ein ausgeglichenes Karma zu haben und im Elohim des Willens Gottes zu leben. Nicht mein, sondern dein Wille geschehe. 


Atheistische Esoterik behauptet, jedes Opfer sei auch einmal Täter gewesen, eine grosse Irrlehre. Denn das Böse ist freie Willenentscheidung, nicht Gesetz. Göttliche Liebe ist es, immer das beste für den Nächsten zu wollen.


25 Unterscheiden ohne zu Urteilen
Schon Zweifeln ist der Fall in Zwei, der Fall ins Diabolische der Schöpfung. Die Unterscheidung von Gut und Schlecht, Licht und Schatten, Liebe und Böse ist notwendig, aber ohne zu urteilen, denn das Ur ist unteilbar. Erst durch das Unterscheiden werden wir des Dia-bolischen, des Spaltenden gewahr.
Dualität (Zweiheit) beginnt, wenn Wesen sich aus freiem Willen entscheiden, die Einheit zu verlassen und in die Spaltung zu gehen, um dort kennen zu lernen, was es in der Einheit nicht gibt. Erst das Transzendieren der Dualität kann wieder zur Einheit führen

 
26 Selbsterkenntnis und innere Einweihung
Selbsterkenntnis gründet in der Frage ´Wer bin ich?`
Erlösung/Erleuchtung erlangen wir durch die folgenden drei Wege:
.1 Richtiges Handeln durch Lösen von Karma-Bindungen
.2 Selbsterkenntnis durch spirituelle Wahrheitssuche
.3 Gottes Gnade durch Liebe und Hingabe
Erst alle drei Wege zusammengefasst führen zur Erleuchtung

Wir sollen lernen, uns Gottes (der Elohim) Führung  zu überlassen.
- So Gott will
- Insch' Allah
- Si Dios quiere 

Die Kraft des Betens gründet auf Demut und Gnade, die beiden Seiten des Gottesbewusstseins. Gottesbewusste Meneschen brauchen nicht nach Macht zu streben, denn sie erhalten Vollmacht, aus Gottesbewusstsein zu handeln. Aus dieser inneren Kraft heraus entwickeln sie mentale Stärke und Souveränität, göttliche Gegenwart der Liebe. 

Wenn wir dann in Gemeinschaft mit Gleichgesinnten sind, spüren wir die Gegenwart Gottes imBewusstsein ´Wenn zwei oder mehr in meinem Namen beisammen sind, so bin ich mitten unter ihnen`. Damit entstehen Kraftfelder/Lichtkreise, wir geraten in Resonanz mit den natürlichen Schwingungsfeldern der hohen Lichtwesen

 
27 Ethik und Moral
Sind Ethik, Moral, Gewissen und Wahrheit dem Zeitgeist unterworfen oder sind es universalia, unveränderliche menschliche Werte?
Monotheisten meinen, dass ihre heilige Schrift die absolute Autorität habe und sei. Aus theistischerSicht sind Ethik und Moral absolute Richtlinien.
Ethik und Moral des Alten Testamentes sind heute moralisch abscheulich. Sklaverei wurde gutgeheissen (2 Mose 21). Es wurde erlaubt, dass ein Vater seine Tochter in die Sklaverei oder Prostitution verkauft (21.8). Die Homosexualität ist ein Greuel (3 Mose 18).Wer am Sabbat arbeitet, der soll sterben (2 Mose 35). Atheisten und Andersgläubige sollen getötet werden. Gotteslästerer sollen gesteinigt werden (3 Mose 24).

Aus theistischer Sicht hat das Leben des Menschen einen absoluten Sinn, weil er in seinem Geist ein Teil Gottes ist. Ethik und Moral sind ewige Werte und daher für jeden Menschen absolut verbindlich. Alles Denken, Wollen und Tun wird im Bewusstsein dieser Einheit getan. Das Gewissen ist eine angeborene innere Instanz (Saturn), die sagt, was gut oder schlecht ist. Dieses Gewissen ist Zeit des Lebens zu schärfen (Erziehung).
Toleranz und Respekt sind Geisteshaltung und Charaktereigenschaft des Gottesbewusstseins im Theismus und daher Gesetz der Liebe. Segne alle, die deinen Respekt und deine Toleranz wertschätzen. 

Alle Menschen sind Brüder und Schwester und daher eine Familie. Das höchste Gebot ist das Gebot der Wahrheit. Lüge und Unwahrheit verursachen Abspaltung und sind daher diabolisch. Für die eigene Sterbehilfe ist jeder Mensch selbst verantwortlich, sich auf das eigene Sterben vorzubereiten. Grundlage der gesellschaftlichen und politischen Organisation und ihrer Exekutiven ist der menschliche Körper mit seinen fünf Teilen der Arme, Beine und des Kopfes. Staatsform ist die Synarchie, das gemeinsam Herrschen.
 


28 Die Moses-Gebote
Die 10 Gebote des Moses waren zur Zeit der persönlichen Sklaverei und des umfassenden Besitzes des Mannes gültig. Sie wurden aus meiner theistischen Sicht (HJB) jedoch durch die Liebe als Neues Gebot von Jesus Christus abgelöst, die alle vorhergehenden Ge- und Verbote mit einschliesst.


29 Der theistische Kern des Judentums
Die Thora, das Gesetz ist Ausdruck der ewigen göttlichen Ordnung.
Die Gesetze, Zeremonien und Blutritualvorschriften, die von den Priestern imNamen Gottes und imNamen von Abraham, Moses usw. aufgestellt wurden, haben mit diesem theistischen Kern nicht viel zu tun und entsprangen der historischen und kulturellen Eigenart der Stammesgemeinschaften der damaligen Zeit (Spätbronzezeit und Eisenzeit).
Das symbolische Volk Israel war und ist auserwählt, die theistische Gottesoffenbarung in die Welt zu tragen, um dadurch dem neuen messianischen Zeitalter den Weg zu bereiten. Denn der Paradigmenwechsel ist nur der Anfang. Ziel der heutigen Menschheitsentwicklung ist eine Geburt hinein in höhere Bewusstseins- und Lichtdimensionen.

 
30 Der theistische Kern des Christentums
Der Kern des Christentums ist Jesus Christus, seine Person, sein Wirken undseine Mission. Jesus verkündete die Botschaft von Gottes Liebe und Gnade. Der Mensch kann sich nicvht aus eigener Kraft von seinen Sünden erlösen. Erlösung geschieht durch das Gottesbewusstsein. Wer inGottes Liebe lebt, wird durch diese Liebe von seinen Sünden erlöst  -  und nicht durch religiöse Frömmigkeit.

Ich bin als das Licht in die Welt gekommen, damit jeder, der mir vertraut, nicht im Dunklen bleibt (Joh. 12.44). In der christlichen Theologie ist das Konzept der Gnade von zentraler Bedeutung. 
Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.

Das Mysterium des Lichtkörpers beginnt mit dem Gottesbewusstsein der Liebe, des Lichtes und des Lebens.


31 Der theistische Kern des Islam
Der Kern des Islam ist Gott, der Allmächtige (Allah) und dieLehre des Propheten Mohammed, wie sie im Koran niedergeschrieben wurde. Der Islam sieht sich nicht als neue Religion, sondern als höchste und endgültige Manifestation der Urreligion des Noah und seiner Nachfolger. Der Koran betont (6.84 - 90), dass die Urväter  -  Noah, Abraham, Ismael, Isaak, Jakob, Moses  -  und erst recht Adam (2.31, 3.33) weder zum Judentium, noch zum Christentum gehören, weil es diese Religionen damals noch nicht gab. Sie waren Vertreter des wahren Glaubens, der nun unter der Leitung Allahs durch den Koran als eine Mahnung an die ganze Menschenwelt (6.90) verkündet wird.
Gott ist eine allmächtige und allwissende Person. Islam bedeutet Einheit mit dem Willen Gottes, Gott ist Gesetz und Erlösung ist allein von der Gottergebenheit abhängig. Der Koran beschreibt die Absolutheit Gottes. 

Die vonm Islam als Ungläubige bezeichnet werden, sind nicht die Andersgläiubigen, sondern diejenigen, die keine Hingabe (islam) für Gott haben, die nur ihre eigenen Interessen haben. Währendf viele Religionskrtiker den Islam als Triebkraft der Unruhestifter sehen, hätte der Islam als theistische Bewegung die Kraft, den radikalen Mittelweg zu gehen.

Dschihad ist im Islam kein Kampf mit Waffen, sondern ein Ringen um den Zugang zu Gott. Alle monotheistischen Religionen sind weltbedrohende Ideologien, im Islam, im Judentum und im Christentum.  



32 Die theistische Vernetzung 
Das vorliegernde Buch ist ein theistisches Manifest. Dieser radikale Mittelweg ist ein Aufruf zur Rückbesinnung auf den gemeinsasmen Kern aller Weltreligionen, Lebensphilosopien und Mysterienschulen. 

Theisten sind Menschen mit einem vernünftigen Gottglauben, die überall den theistischen Kern aller Religionen zu erkennen vermögen und deshalb alle Kulturen und Religionen respektieren. Theismus ist eine überkonfessionelle Verbindung von Menschen aller Kulturen und Religionen im  Lichte der gemeinsamen spirituellen Essenz.

Lichtkreise
Lichtkreise sind Keimzellen theistischer Vernetzung, deren Mitglieder nicht konfessionell gebunden sind, sondern sich einem radikalen theistischen Gedankengut verpflichtet fühlen. Jeder Lichtkreis bestimmt selbst die Themenschwerpunkte, die in seinem Kreis behandelt und bewertet werden. Ziel könnte ein World Theistic Forum sein, wie das World Economic Forum. 

Die theistische Vision
.1 Lichtkreise
.2 Vorträge und Seminare
.3 Vernetzung der Kreise
.4 Verbreitung des Theistischen Manifestes
.5 Medienkontakte
.6 Theistische Publikationen
.7 Theistische Schulen
.8 Umfassende Philosophie- und Theologiearbeit
.9 Kongresse
.10 Sponsoren



Besinnung auf den theistischen Kern in allen Weltreligionen, Lebensphilosophien und Mysterienschulen. Die transzendentale Hinwendung zum Göttlichen. Das theistische Netzwerk der Liebe und des Gottesbewusstseins 


33 Die 13 Thesen des Theistischen Manifestes
1. Theismus ist der radikale Mittelweg
2. Der Mensch kann das Absolute erkennen
3. Die allumfassende Realität ist Gott
4. Gott ist die Realität jenseits der Dualität
5. Materie ist eine göttliche Energie
6. Kosmos und Mensch sind multidimensionale Einheiten 
7. Der Mensch ist in seinem Wesen ewig und stirbt nicht
8. Als spirituelle Wesen haben wie freien Willen und absolute Verantwortung  
9. Liebe ist die höchste Realität und Bewusstsein, Gott wahrzunehmen
10. Befreiung vom Karma erlangen wir durch Handeln in Einheit mit Gottes Willen 
11. Ethik und Moral gründen auf Gottes Willen und Liebe durch Wahrheit und Respekt
12. Theistische Wissenschaft vertritt das Schöpfungsprinzip der Involution durch eine abgestufte Verdichtungsfolge von höchsten feinstofflichen Dimensionen bis zur materiellen Verdichtung. Die ersten Menschen entstanden, indem Lichtwesen ihren Lichtkörper auf die Ebene der organischen Materie verdichteten
13. Der aktuelle Paradigmenwechsel führt zum Theismus, dem Bewusstsein des neuen Zeitalters. Dieses theistische Bewusstsein ist das gemeinsame Ziel aller Wege zu Gott


34 Mysterienschulen für ein individuelles Gottesbewusstsein
Theistische Mysterienschulung ist eine persönliche Schuling im Geiste des 'ICH BIN der Weg, die Wahrheit und das Leben' und 'Liebe deinen Nächsten wie dich selbst, tue Gutes denen, die dich hassen'


35 Weitere Mysterienpraxis
Theistische Mysterienpraxis ist notwendig, um den bevorstehenden Paradigmenwechsel besser und nachhaltiger meistern zu können. Für die persönliche Höherentwicklung und Transformation ist die Kenntnis der Wege zum inneren Mysterium der Lichtkörperentfaltung unerlässlich. Jeder muss diesen Weg allein für sich gehen. Praktische Anleitungen für solche Mysterienwege sind dringend notwendig und können hier eingestellt werden

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