Samstag, 16. Oktober 2021

231198, Mit Pranasophie leben

Ich bin mit dem täglichen Morgen-, Abend- und dem Tischgebet aufgewachsen. Dann wurde mir bewusst, dass ich meine täglichen Verpflichtungen erfüllen will, aber im übrigen im Einklang mit dem Himmel und mit den Mitmenschen leben möchte. Und dieser Einklang führte mich zu meinem Atem, der mich lehrte, den Atem zum Gebet zu gestalten, wenn immer ich Zeit dazu fand. Ich lernte Pranayama im Yoga, die Gegenwart Gottes im Atem zu spüren.

Heute spüre ich diese Gegenwart als Sophia, die weibliche Seite Gottes im Atem, denn Sophia ist der Atem und ist das Leben, das als das Licht im Menschen wohnt, vom ersten bis zum letzten Atemzug. 

Im Atem erspüren wir den ätherischen Raum, in dem wir im Einklang sind mit allen, die in Resonanz mit uns sind, in der Synarchie im Himmel und auf Erden. Im Herzzentrum, der 12-blättrigen Lotosblume haben wir den sakralen Ort, wo Sophia, die weibliche Präsenz Gottes in uns wohnt. Denn das Herzzentrum ist der innere Gebetsraum, der durch die Läuterung der Seele erschlossen wird.
Wer den Ätherleib durch Pranasophie zum Lebensgeist umgestaltet, der erschliesst in sich den Zugang zum Reich Gottes, das inwendig im Menschen ist.

Sonntag, 10. Oktober 2021

231197, Venus und die 5 Gesichter der Liebe

 

Die Alchemie der menschlichen Psyche im Partnerschaftsverhalten der Liebe,  Esoterikforum.at, Beitrag #81 vom 24.4.2016

Die 5 Gesichter der Liebe

Im Jahre 2000 fand der astrologische Weltkongress in Luzern statt, an dem die holländische Astrologin Hamaker-Zondag einen Vortrag hielt über Die 5 Gesichter der Liebe. Es ging um die 5 Sonne/Venus Konjunktionen, die innerhalb von 8 Jahren mittels Biquintilen ein vollkommenes Pentagramm an den Himmel zeichnen. Diese 5 Gesichter der Liebe zeigen die Begegnungen in den Zeichen Feuer, Wasser, Luft, Erde und Spiritualität.

 Die Ausführungen waren derart eindrücklich, dass ich an Die Wahlverwandtschaften von Goethe erinnert wurde, die dieses Thema prosaisch-psychologisch in der menschlichen Realität dargestellt haben mit den Personen lebenslustiger Eduard (Feuer), charmante Ottilie (Wasser), vernunftbetonte Charlotte (Luft), materiebedürftiger Eduard (Erde) und Goethe selbst als geistiger Vater der Geschichte. Hierbei geht es um eine Normalität, in der die Konflikte nur durch emotionales Fehlverhalten entstehen, aber aus astrologisch-psychologischer Sicht in Kenntnis der Zusammenhänge problemlos gelöst werden können.

Jeder Mensch hat diese 5 Gesichter der Liebe in seinem Partnerschaftsverhalten.
Wer das Glück hat, eine Partnerin/einen Partner zu haben, mit der/dem alle Bedürfnisse der Liebe gelebt werden können, darf sich glücklich schätzen. Doch zumeist kann nur ein Teil von diesen belebt werden. Die übrigen Teile werden verdrängt oder suchen sich im Laufe des Lebens eine weitere oder andere Partnerschaft, mit der die unbelebten Teile geteilt werden können. Dass Menschen in Kulturen, die eine arrangierte Ehe bevorzugen, äusserst konfliktträchtig und/oder verdrängungsbehaftet sind, sei besonders hervorgehoben.

Mein Anliegen ist es, das Wesen der Alchemie im Beziehungsverhalten aufzuzeigen und den astrologischen Hintergrund zu beleuchten, sowie auf die Normalität der fünffältigen Liebe hinzuweisen. Ich gehe sogar so weit, es als ein schuldhaftes Verhalten zu bezeichen, wenn ein Mensch ein starkes Talent hat, dies in seiner Beziehung nicht ausleben kann und es brachliegen lassen muss.
ELi

Weitere HinweiseVertiefte Betrachtungen zur Alchemie des kosmischen Menschen, zu den Sonne/Venus-Zyklen, zu den Zusammenhängen mit der mütterlichen Schwangerschaft und zu den persönlichen astrologischen Beziehungszyklen im Leben des Menschen findest du in `Spirituelle Astrologie`

Mittwoch, 6. Oktober 2021

231196, Das Galaktische Zentrum als kosmische Tatsache

Im GZ, dem Zentrum unserer Milchstrasse, gibt es ein `schwarzes Loch`, das nicht nur mit Physik, sondern auch mit Astronomie, Astrologie und Spiritualität zu tun hat.Sogenannte schwarze Löcher erscheinen nur schwarz, in Tat und Wahrheit sind sie reines Licht, ohne jede Finsternis. Daher gleichen sie metaphysisch dem Ein- und Ausatmen Gottes, alles zu seiner Zeit. Momentan ist in unserer Galaxis das Einatmen angesagt.

Interessant ist die Tatsache, dass das GZ zurzeit bei 28°Schütze liegt und nach den gleichen Gesetzmässigkeiten an der Ekliptik wandert, wie der Frühlingspunkt, der sich zurzeit bei 2°Fische befindet. Allerdings wandert der Frühlingspunkt infolge der Erdpräzession rückwärts im Sternzeichenkreis.

Der `Lebensbaum` hatte seinen menschheits geschichtlichen Vater/Mutter-Urgrund, als der Frühlingspunkt (FP) zu Beginn der Holozän-Warmzeit vor etwa 10600 Jahren zwischen Löwe und Krebs lag. FP und GZ wandern alle 72 Jahre um 1° weiter und werden sich in etwa 2300 Jahren in 0° Wassermann begegnen.