Dienstag, 7. April 2026

260407, Die höhere Schwingungsebene des `ICH BIN

Gnothi seauton, `Erkenne dich selbst`

steht über dem Eingang zum Apollo-Tempel in Delphi. Sich selbst als ICH BIN zu erkennen, ist die bedeutendste Aufgabe des Menschen. ICH BIN ist das Selbst im Menschen, das bewusste Sein, das die Inkarnation im Hier und Jetzt überdauert. Das Selbst war schon bewusst, vor der Geburt, während des Lebens und wird noch bewusst sein nach dem Sterben.

Das Selbst des Menschen durchlebt und überdauert die Inkarnationen. In der christlichen Tradition ist es einzig Johannes, der Evangelist, der uns dies so unvergleichlich gut im Prolog zum Johannes-Ev. als Logos, `das Wort` mitgeteilt hat. Im 1. Kap. heisst es so,

`1 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott. 2 Dieses war im Anfang bei Gott. 3 Alles ist durch dasselbe geworden, und ohne dasselbe ist auch nicht eines geworden, das geworden ist. 4 In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht für die Menschen. 5 Und das Licht leuchtet in der Finsternis, doch die Finsternis hat es nicht angenommen`.

Hiernach kommen im Joh.-Ev. die Überlieferungen von Jesus Christus, die uns Johannes als einziger Dabeigewesener überliefert hat. Im 17. Kap. hat uns Johannes die Inkarnationsworte von Jesus Christus als Bitte an seinen und unseren Vatergott mitgeteilt, 

`1 Vater, die Stunde ist gekommen; verherrliche deinen Sohn, damit auch dein Sohn dich verherrliche. 2 Gleichwie du ihm Vollmacht gegeben hast über alles Fleisch, damit er allen ewiges Leben gebe, die du ihm gegeben hast. 3 Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus erkennen.`

und weiter in 

`20 Ich bitte aber nicht nur für diese allein, sondern auch für die, welche durch ihr Wort (logos) an mich glauben werden, 21 auf dass sie alle eins seien, gleichwie du, Vater, in mir bist und ich in dir, auf dass auch sie in uns eins seien, damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast. 22 Und ich habe die Herrlichkeit, die du mir gegeben hast, ihnen gegeben, auf dass sie eins seien, gleichwie wir eins sind, 23 ich in ihnen und du in mir, damit sie zu vollendeter Einheit gelangen, und damit die Welt erkenne, dass du mich gesandt hast und sie liebst, gleichwie du mich liebst.`

Um auf diese höhere Schwingungsebene zu kommen, müssen wir unser Selbst als von Gott ausgehend als das ewige Licht Gottes bewusst machen und erkennen, dass wir in diesem bewussten Licht und in der Liebe mit Jesus Christus und mit Gott eins sein können. Wer dieses göttliche Licht des bewussten Seins in sich selbst so annehmen kann und darinnen bewusst wird, der lebt auf der höheren Schwingungsebene und wird einst wieder eins sein mit Jesus Christus und mit Gott. Dass dies ein hoher Anspruch ist, daran besteht kein Zweifel. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, müssen wir selber eine innige Beziehung zu Jesus Christus und zu Gott haben, im Inneren unser Bewusstseinslicht als göttliches Licht bewusst machen und unser inneres Herzzentrum zur Wohnstätte von Jesus Christus ausgestalten.




Dienstag, 18. November 2025

250105, Massnahmen gegen Parkinson

Meine Parkinson-Erkrankung

Vor 6 Jahren hatte ich mich gewundert, warum ich bei meinen Wanderungen am Meer immer langsamer wurde und auf mein geliebtes Tanzen immer weniger Lust hatte. Ein Jahr später bin ich dann nach Zürich  heimgekehrt. Unter ärztlicher und neurologischer Betreuung hat sich mein Leben stark verändert. Meine körperliche Beweglichkeit hat immer mehr abgenommen, aber mein Genius ist weiter fit und vital.

Ich nehme regelmässig meine Dopamin-Medikamente, bin wöchentlich in therapeutischer Behandlung, mache so oft wie möglich Körper-Übungen und Tanz-Therapie mit Video-Begleitung und Yoga-Pranayama-Atemtherapie. Weil meine Beweglichkeit immer mehr eingeschränkt ist, habe ich mir von meinem Sohn Manuel ein frei schwingendes Reck über dem Bett an die Decke anhängen lassen, Auf diese Weise kann ich auch im Liegen Körperübungen durchführen und meine Körperlage verändern. In der Wohnung bewege ich mich mit einem Rollator, der mir das Gehen absichert. Für die notwendigen Besorgungen und Einkäufe sorgt mein ältester Sohn Oliver, der vier Tage in der Woche zu mir kommt und an den restlichen drei Tagen der Woche sorgt meine ganze Familie für die notwendigen Erfordernisse.

Ich gehe noch etwas näher auf die Pranayama-Atemübungen ein, die ich bei meinem Yoga-Lehrer Selvarajan Yesudian gelernt habe. Der Atem enthält nicht nur Luft, sondern auch Prana, den Odem des Lebens, den wir vom ersten bis zum letzten Atemzug in uns aufnehmen und die Körper-Energie aufrecht erhalten. Im Yoga wird gelernt, wie man Prana, den Odem des Lebens, überall hin leiten und dort anreichern kann, wo man das Bewusstsein konzentriert. Dabei atme ich, flach auf dem Rücken liegend, in den Kopf ein, dort wo die Energie zur körpereigenen Dopamin-Produktion fehlt. Ich erwarte ja nicht, dass die Parkinson-Erkrankung dadurch wieder rückgängig gemacht wird, aber ich erwarte, dass sich der fortschreitende Ablauf verlangsamt. https://pranasophie.blogspot.com/

Meine Enkelkinder freuen sich jedesmal, wenn sie auf meinem frei schwingenden Reck schaukeln dürfen. Das ist einzigartig, eine Schaukel in der Wohnung; so haben wir alle unsere Freude daran.

250104, Die sieben universalen Prinzipien des Kybalion


 Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst

Auf die Frage in Epi 27, was diese Liebe mit den sieben hermetischen Gesetzen bzw. Prinzipien zu tun hat, möchte ich eine Antwort geben.

Die sieben hermetischen Prinzipien umfassen die Erkenntnis des Universums in seiner Natur und des in ihr wirkenden Grossen Geistes. Liebe ist die höchste Entwicklungsstufe des vierten Prinzips der Polarität in ihrer Anziehung zu einander. So lange die Polarität als Entweder - Oder , als abstossender Gegensatz, als abhängige Dualität oder als Ich bin besser, schöner, wertvoller als du verstanden wird, herrscht keine Liebe. Sobald aber die Polarität als zwei Hälften, Seiten, Teile, Ergänzungen eines Ganzen verstanden wird, herrschen Anziehung, Magnetismus und Liebe zwischen ihnen. In der Elektrizität machen wir uns dieses Prinzip als + und - auf sehr praktische Weise zunutze. Und auch in der belebten Natur funktionieren die Prozesse elektrochemisch als Polarität. Dabei reichern sich die negativ geladenen Schadstoffe als Säure im Körper an und können in der Elekrolyse elektrochemisch wieder ausgeleitet werden. Dieser Prozess ist im Beitrag Epi 14 beschrieben.

Die sieben universalen Prinzipien des Kybalion

1. Das Prinzip des universalen Geistes

2. Das Prinzip der Entsprechung und der Analogie

3. Das Prinzip der Bewegung und der Schwingung

4. Das Prinzip der Gegensätze und der Polarität

5. Das Prinzip des Rhythmus und der Zyklen

6. Das Prinzip von Ursache und Wirkung

7. Das Prinzip der männlichen und der weiblichen Energien

In der Astrologie kommt dies besonders gut zum Ausdruck in der Bezeichnung der Opposition. Stehen zwei Planeten zu einander in Opposition, so neigen unentwickelte Menschen dazu, dies als einen Gegensatz, als ein Entweder – Oder zu empfinden. Entwickelte Menschen sehen dies als ein Sowohl – Als auch, bis hin zu einer hohen Entwicklungsstufe des mit einander Einsseins. Stehen z.B. Sonne und Mond in der Opposition, so herrscht Vollmond. Der Vollmond zieht die Menschen wie magnetisch an. Menschen, die im Vollmond geboren sind, wie z.B. Donald Trump, ziehen die Menschen daher magnetisch an. Das kann auch zur Verführung ausgenutzt werden.

In der Politik kann die Opposition als eine Kraft der Gegensätze aufgefasst werden, was meistens der Fall ist. Arbeitet aber die Opposition mit der Regierung konstruktiv zusammen, so dient dies dem Nutzen des Souveräns, und das sind wir alle.

Das I GING beschreibt 64 verschiedene Prozesse des +/-, des YANG und des YIN, die hin zum TAO, zum Ganzen führen.





250103, Licht wirft keinen Schatten

  Das Licht ist in Dir

Ich bin Brückenbauer und habe in der Schweiz als Bauleiter 86 Brücken gebaut. Heute baue ich immer noch Brücken, aber im übertragenen Sinne, ich baue als Sterbebegleiter innere Brücken ins Licht. Und warum baue ich diese Brücken, weil die Finsternis im Inneren der Menschen so gross ist. Darum baue ich Brücken aus der Finsternis ins Licht.

Doch die Menschen lieben die Finsternis mehr als das Licht, weil sie selber die Schatten werfen, die zu ihnen gehören, denn kein Licht wirft einen Schatten. Der Mensch selbst ist es, der den Schatten wirft.

Doch die Schatten verfolgen uns, wo wir auch sind. Und sie verfolgen uns, weil das Licht nicht in uns ist. So lange wir glauben, Gott sei fern und nicht in uns, so lange verfolgen uns die Schatten, die wir selber werfen. Aber Gott ist nicht irgendwo anders, Gott ist in uns, von Anfang an, das ist die Brücke, von der ich spreche. erst wenn wir Gott in uns selbst annehmen, den Lichtfunken in uns zum starken Licht entfalten, erst dann werfen wir keinen Schatten mehr, denn dann ist das Licht in uns.

Wo du auch bist, an jedem Ort, in der Bahn, im Krankenhaus, nachts im Dunkel, in der Kirche oder im Flugzeug, in jedem Augenblick kannst du einkehren in deinen inneren Raum der Begegnung mit Gott. Wie gelebt, so gestorben.




250102, Im ewigen Leben

 Wir werden uns wiedersehen

Stell dir vor, du liegst im Bett und kannst dich nicht bewegen. Es ist dir grad noch gelungen, dich in eine Liegeposition zurechtzuruckeln, aber dann geht nichts mehr. Du liegst einfach so da wie eine Qualle und denkst, `Was nun?` . . .

So geht es mir eigentlich jeden Abend. Zum Glück bin ich ein gläubiger Mensch, ich glaube an Jesus Christus, der in jedem Zeitalter in diese Welt kommt, um allen denjenigen, die an ihn glauben, den Weg zum göttlichen Licht zu weisen. Er kam als Sri Krishna zu Beginn des Widder-Zeitalters und brachte die Bhagavad gita, er kam zu Beginn des Fische-Zeitalters und brachte das Evangelium der Auferstehung ins Licht und er wird bald wiederkommen zu Beginn des Wassermann-Zeitalters, um als Licht des Lebens und der Liebe im Herzzentrum des Menschen selbst anwesend zu sein.

Als er zur Zeitenwende kam, war Johannes der einzige, der ihn verstand und dies im Johannes-Evangelium aufgeschrieben hat. Und seine Kernbotschaft ist, `Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst. Tue Gutes denen, die dich hassen`. Das ist die einzige Formel, die geeignet ist, das Böse in der Welt zu überwinden, alle Zwietracht und Not, alles Hassen, den Krieg und den Tod. Und der Tod wird nicht mehr sein, denn dann führt das Sterben zum ewigen Leben, in Licht und Geborgenheit, in Friede und Freude, ins ewige Paradies, wo wir uns alle wiedersehen werden.



Freitag, 17. Januar 2025

250101, das Geheimnis der Zahl 7


Die Zahl 7 birgt ein besonderes Geheimnis

Es drückt sich nach der Form phänomenologisch im Eiskristall und in den Spektralfarben des Regenbogens aus. Es findet auch in den sieben Lotosblumenzentren in der Seele des Menschen seinen Ausdruck.

in der Bienenwabe,

im Siebenkreis,

im Eiskristall,

im Salomonsiegel,

im Regenbogen,

in den Spektralfarben,

in den sieben Chakren,

in den sieben Strahlen

und in den sieben Tagen der Woche

Zeichne einen beliebigen Kreis und lege sechs gleich grosse Kreise darum herum. Es entsteht ein Siebenkreis, das Gleiche bei der Bienenwabe. Das Siebente ist die Dominante der Sechs, das Herrschende im Sein. Das farblos-weisse Licht lässt die sechs Spektralfarben des Regenbogens an der Regenfront entstehen. Und auch der 1000-blättrige Lotos fasst mit der 20-jährigen Wiederkehr der Jupiter/Saturn-Königskonjunktion die 50 Blütenblätter der sechs unteren Chakren 4-6-10-12-16-2 im Yoga zusammen.


Dienstag, 3. September 2024

240901, Das anthroposophische Menschenbild

 Die sieben Wesensglieder des Menschen

Anthroposophie ist eine Wissenschaft. Die hauptsächlichen Einstiegswerke sind:

1. Wahrheit und Wissenschaft 
2. Die Philosophie der Freiheit
3. Die Theosophie
4. Die Geheimwissenschaft
5. Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten

Es ist für mich immer wieder unbegreiflich, welches Menschenbild in den Schulen gelehrt wird. Da wird der Mensch als ein materielles Wesen betrachtet, das mit einem neuronalen Netzwerk im Kopf als sein Ich-Geist ausgestattet ist und Gottvater als alter Mann auf dem Thron am jüngsten Gericht die toten Menschen aus den Gräbern auferstehen lässt, um sie abzuurteilen. Dabei ist es der Mensch selbst, der es in der Hand hat, das Gute zu tun und das Böse zu lassen.

Schon in früher Zeit hat sich der Mensch gefragt, warum er auf der Erde ist, wo er im Einklang mit der göttlichen Schöpfungsordnung glücklich und zufrieden sein sollte, aber Leid und Schmerz, Not und Tod erfahren muss. Was ist falsch gelaufen? Um das zu erfahren, musste Rudolf Steiner mit seiner Anthroposophie auf der Erde erscheinen, um ein verständliches Menschenbild darzustellen.

Rudolf Steiner hat vor 100 Jahren mit seiner Anthroposophie ein modernes Menschenbild veröffentlicht, das mit der hinduistischen Bhagavad gita und mit dem Johannes-Evangelium im Einklang ist

Der siebengliedrige Mensch .


Theosophisch

Anthroposophisch               Deutsch


Atman

Geistmensch                          Selbst


Buddhi

Lebensgeist                           Vernunftwesen


Manas

Geistselbst                             Verstandeswesen


Ich

Ich                                          Ich


Astralleib

Seelenleib                              Empfindungsleib


Ätherleib

Lebensleib                             Bildekräfteleib


Physischer Leib

Physischer Leib                     Physischer Leib


Der physische Körper gehört dem Mineralreich an. Der ätherische Leib gehört der Lebenswelt des Pflanzenreichs an. Der Astralleib gehört der Tierwelt an. Das Ich ist ein Bewusstseins- raum, in dem das Denken als ein Ego-manisches Assoziieren stattfindet. Im Ich entwickelt sich Manas, die einsichtige Verstandesseele und Buddhi, die begriffliche Vernunftseele, welche Zugriff zur Welt der Ideen, Begriffe und Urbilder hat. Zum Selbst, dem bewussten Sein des reinen Denkens der Intuition kommt man erst, wenn das höchste Wesensglied, die Logos-Wesenheit, im Johannes-Evangelium bezeichnet als das innere Wort des Lebens, des Lichtes und der umfassenden Liebe zu allen Wesen, im Himmel und auf Erden, im eigenen Inneren in Erscheinung tritt.

Dienstag, 23. Juli 2024

240723, Bild von C.G.Jung

Das Bild von C.G.Jung

Ursula Trüb war die Tochter von Dr.Hans Trüb, einem engen Freund von C.G.Jung.
In den 20er Jahren verbrachten sie ihre Ferien oft gemeinsam mit Martin Buber in Ponte Tresa im Tessin. Dort hatte Dr.Trüb mehrere Häuser in einer wunderschönen Umgebung am Hang. 
In den 70er Jahren lebte Ursula Trüb dort und ich durfte des öfteren dort meine Zeit verbringen.

Eines Tages brachte Ursula ein Bild, das ihr der Patenonkel C.G.Jung 1953 zum Geburtstag geschenkt hatte.

Auf der Rückseite steht eine Widmung von Jung an Ursula

Wirst du den Kranz der Ewigkeit der bräutlich harrenden Erde opfern?
Deine Füsse stehen im Leeren.
Und keine Schönheit wird gedeihen und Erfüllung
wird das Versprechen eingelöst?
Wird das Ewige mit dem Zeitlichen sich vermählen?
C.G.Jung

Ich habe Ursula in der Zeit von 1970 bis 2005 begleitet
Hier ein Foto aus dem Jahr 2000







Dr.Hans Trüb


Dienstag, 30. April 2024

240405, Wiedergeburt aus Wasser und Geist

Im Esoterikforum.at schrieb ich am 30.4.2024
im Thread `Mit Jesus Christus leben` einen Beitrag
zum Thema `Wiedergeburt aus Wasser und Geist`

Wiedergeburt aus Wasser und Geist

Jesus stellt diese Forderung im Gespräch mit Nikodemus, Joh.Ev. Kap.3
5 Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, so kann er nicht in das Reich Gottes eingehen! 6 Was aus dem Fleisch geboren ist, das ist Fleisch, und was aus dem Geist geboren ist, das ist Geist.

Als ich vor vielen Jahren jeden Sonntag zu Hermann Kissener, meinem damaligen väterlichen Freund, dem Inhaber des Drei Eichen Verlages fuhr, um mit ihm das Notwendige zu besprechen, hat er mir im Angesicht von Titlis, dem Berg des Engels, den Auftrag gegeben, das Buch zu schreiben, `Wiedergeburt aus Wasser und Geist`. Und als ich darauf sagte, `Wie kann ich das?` sagte er nur, `Du kannst das!` Das war für mich eine lange Reise, bis ich wusste, was es heisst, aus Wasser und Geist wieder geboren zu werden,


Jesus` Taufe im Jordan
beschrieben bei Matthäus im Kap.3
13 Da kommt Jesus aus Galiläa an den Jordan zu Johannes, um sich von ihm taufen zu lassen. 14 Johannes aber wehrte ihm und sprach: Ich habe es nötig, von dir getauft zu werden, und du kommst zu mir? 15 Jesus aber antwortete und sprach zu ihm: Laß es jetzt so geschehen; denn so gebührt es uns, alle Gerechtigkeit zu erfüllen! Da gab er ihm nach.
16 Und als Jesus getauft war, stieg er sogleich aus dem Wasser; und siehe, da öffnete sich ihm der Himmel, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube herabsteigen und auf ihn kommen. 17 Und siehe, eine Stimme [kam] vom Himmel, die sprach: Dies ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe!


Jesus` Taufe im Jordan geschah, seinen Anhängern zum Gleichnis, nicht dass sie alle zum Jordan pilgern sollten, um dort die Taufe zu erfahren. sondern dass jeder, der an ihn glaubt, eine innere Neugeburt erfahren soll, eine Wiedergeburt aus dem Wasser des Lebens und aus dem Heiligen Geist.

Das Wasser des Lebens ist ein geistig lebendiger Fluss, in dem jeder Mensch sich metaphysisch befindet, von der Quelle an, aus der er geboren ist, bis zum Eingehen in Gott. Zu der Quelle heisst es, Im Anfang war logos, das Wort, und das Wort war bei Gott und Gott war das Wort. Und in ihm war das Leben, und das Leben war das Licht für die Menschen. Seit jenem Anfang lebt der Mensch in diesem Fluss des Lebens, bis der Fluss eingeht in das grosse Meer des Einsseins mit Gott.


Das grosse Meer des Einsseins mit Gott

Zu dem Fluss des Lebens sagt Jesus Christus, `Niemand kommt zum Vater, als durch mich`, denn er ist selber dieser Fluss, in den wir eintauchen und in der Liebe zu Jesus Christus seine Liebe erfahren und weitergeben sollen, mit den Worten, `Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst, tue Gutes denen, die dich hassen`. - `Denn wenn du nur diejenigen liebst, die dich lieben, was hast du für einen Lohn?`

Das grosse Meer aber ist da, wo wir wieder eingehen werden in Gott, aus dem wir im Anfang geboren wurden und in den wir wieder eingehen können, am Ende unserer Zeit. 
Und so, wie ich gerade jetzt mit dem Aufschreiben jener Message beschäftigt bin, die ich soeben erhalten habe, beflügelt mich der Geist Gottes, den der Herr zu allen jenen sendet, die in seinem Geist leben und wirken, wo sie auch sein, wie sie auch wirken und wann sie dies auch weitergeben werden.

zu Pfingsten 2024

Montag, 29. April 2024

240404, Der Gottes-Beweis

Thema im Esoterikforum.at
`Zum 300. Geburtstag von Immanuel Kant`
Mein Beitrag vom 29.4.2024


Kants Versuch, Gott zu beweisen

Kant versuchte zunächst, das transzendental-Göttliche durch Vernunft zu `beweisen`, was ihm nicht gelang. Als er dies erkannte, kam er zum Schluss, Glauben und Wissen lassen sich nicht vereinen bis hin zum `glauben heisst nicht wissen`. Das führt ihn zum Gott-gefälligen Lebenswandel unter Abkehr von allen Dogmen und heuchlerischen Scheinheiligkeiten.

 

Der Gottesbeweis durch Axiome, die keine Beweise sind, sondern Evidenz

- Metaphysisches Axiom: Alles, was existiert, ist metaphysisch begründet. 
  Der ultimative Grund des Seins ist Gott.

- Bewegungs-Axiom: Die erste Bewegung im All ist durch Gott ingang gesetzt. 
  Der unbewegte Beweger ist Gott

- Kausalitäts-Axiom: Alles, was existiert, hat seinen Grund. 
  Der ultimative Grund ist Gott

- Ontologisches Axiom: Das menschliche Sein lässt kein Nichtsein zu. 
  Alles Sein geht auf ein Ur-Sein zurück. Das ist Gott

- Das Wahrheits-Axiom: Alles Gute, Wahre und Schöne sind nur Stufen zur Wahrheit. 
  Die ultimative Wahrheit hat nur Gott

- Das Ordnungs-Axiom: Alles Existierende bewegt sich vom Chaos auf Ordnung hin. 
  Die letztendliche Ordnung ist Gott

- Das ethische Axiom: Moralisches Verhalten nach ethischen Prinzipien soll vorbildlich sein.      Die ethische Maxime ist Gott

Ich denke, das ontologische Axiom hat die stärkste Evidenz, Was schon Goethe wusste, allein die Tatsache, dass ich nicht daran zweifeln kann, dass ich selbst bin, ist der stärkste Gottesbeweis (Goethes voraussetzungsloser Ausgangspunkt).

Auch die Evolution ist kein Gegenbeweis, sondern eine Evidenz Gottes. Denn die Evolution ist wie das Wasser, das immer den Intelligentesten Weg des geringsten Widerstands sucht, um zum Meer ins Ur zu gelangen.Kant wollte durch die Vernunft zum Beweis Gottes kommen, bis er erkannte, dass die Axiome nur Evidenzen sind, die auf die Existenz Gottes hinweisen, Allein die moralisch-sittliche Ethik war für ihn der Beweis für Gott. Danach leitete er den kategorischen Imperativ ab, 

`Lebe so, dass dein Leben ein Vorbild für alle Menschen sein könnte`

Donnerstag, 25. April 2024

240403, der Atem Gottes

Das Aus- und wieder Einatmen der Welt

Am Ende der Zeit hat die Singularität im Zentrum unserer Milchstrasse alle Sterne, Planeten und sonstige Materie als Licht in sich aufgenommen. Allen anderen Galaxien wird es auch so gehen. Alles wird wieder zu Licht, aus dem es einst entstanden ist. Und dann kann es wieder einen Anfang geben, indem aus dem singularen Licht der galaktische elementare Staub mit gewaltigen Jets ins All geblasen wird. Fazit, alle Sterne, Planeten und die gesamte Materie ist aus Licht entstanden. Licht ist der Ursprung von allem, was existiert.





Die kosmische Singularität 
(Schwarzes Loch)
im Zentrum der Galaxien



Aus spiritueller Sicht:
Licht ist der Atem Gottes in der Welt. Alles ist aus diesem Atem Gottes entstanden. Das Entstehen und Vergehen allen Seins entspricht dem Aus- und wieder Einatmen Gottes.

Oder wie es in den indischen Vedanta-Sutras im Kapitel 18 heisst,
`Das All trat einst ins Sein und wird vergehen - dies ist der Atem Brahmas`


ELis Beitrag #1199 

in `Mit Jesus Christus leben` 
im Esoterikforum.at vom 25.4.2024

Montag, 15. April 2024

240402, Wir sind Lichtwesen

Wer sind wir?
Wir Menschen sind geistig-seelische Wesen in einem irdisch vergänglichen Körper.  Als seelisch-emotionale Wesen ist es unsere Aufgabe, uns wieder als geistige Lichtwesen bewusst zu werden, als die wir einst erschaffen wurden.

Gott ist reines Licht, in das kein Auge blicken kann, eine Singularität und daher weiblich. Christus ist als Licht vom Lichte Gottes geboren und als Jesus in die Welt gesandt, den Lichtfunken in uns Menschen zum bewussten Licht zu entfalten. 

Alles ist aus dem göttlichen Licht entstanden und das Licht ist auch in uns Menschen als der göttliche Lichtfunke, der darauf wartet, durch Jesus Christus in uns bewusst zu werden. Zudem hat Jesus Christus uns Menschen sein Neues Gebot der Liebe gebracht, das uns helfen soll, eine himmlische Gemeinschaft von Lichtwesen der Liebe zu sein, damit wir erlöst werden und wieder heimkehren können in unsere himmlische Lichtheimat


Donnerstag, 11. April 2024

240401, Die Trinität Gottes

Die Einheit 
von Gott-Vater, Sohn und Hl.Geist im Sehen, Spüren und Wahrnehmen


Ich sehe Gott-Vater
nachts im Sternenmeer, in den Strahlen der aufgehenden Sonne und in jedem Blatt und jeder Blüte, die sich entfaltet. Ich spüre Gott in jeder Meereswoge, die sich am Strande bricht, im Säuseln de Windes, der mir sein Lied singt und in jedem Blitz, der sich gewaltsam entlädt. Ich nehme Gott wahr im Dunkel der Nacht, in den majestätischen Gipfeln der Berge und im Sterben der Menschen, wenn sich das Leben erfüllt.

Ich sehe Jesus Christus in jedem Kind, welches das Licht der Welt erblickt, im strahlenden Morgenstern, bevor der Tag anbricht und in jedem gütigen Blick eines Menschen, in dem sich mein Auge begegnet. Ich spüre Jesus Christus im Morgen-, im Tages- und im Nachtgebet. Ich nehme Jesus Christus wahr als das Licht in mir, wenn ich einkehre in mein Herz, als mein Vorbild bei allem, was ich beabsichtige zu tun und als meine Erwartung, wenn ich heimkehre von meiner irdischen Wanderschaft.

Ich sehe den Geist Gottes in der Religiosität der Menschen, in den kreisenden Gestaltbildungsenergien der Planeten und im kosmischen Uhrwerk der Zeit. Ich spüre den Geist Gottes in der Gemeinschaft der Menschen, in jedem Wort, das aus dem Munde eines inspirierten Menschen fliesst und an allen Orten, wo der Geist Gottes Einkehr hält. Ich nehme den Geist Gottes in mir wahr, wenn er meinen Geist inspiriert, wenn er in der Begegnung, wie auch immer Heilsames bewirkt und wenn er sich in dem, was ich schriftlich hinterlasse Ausdruck verleiht.


Freitag, 29. März 2024

240303, WER BIN ICH

Im Spannungsfeld zwischen Vernunft und Mysterium

Als Messdiener in der St.Agathakirche in Angelmodde habe ich mich schon als Bub nach dem Sinn gefragt, den das Leben haben kann. Ich fragte meinen Vater, der aber gab mir eine ausweichende Antwort wie, frag mich was Vernünftigeres. Das Vernünftige war eine Ausbildung als Bauingenieur. Für meine seelisch-geistige Entwicklung blieb mir dann eine zweite heisse Spur, Die Spur ins Ur, über die ich jetzt berichten werde.

Als ich mit 40 Jahren Hermann Kissener vom Drei Eichen Verlag kennen lernte, hatte ich soeben eine Ausbildung beim Michael-Zweig der Anthroposophischen Gesellschaft hinter mir und war zudem Mitglied in der Yoga-Schule von Selvarajan Yesudian in Zürich.

Ich lernte die hinduistische Philosophie bei Oscar Marcel Hinze kennen und machte eine Intensiv-Ausbildung in Raja-Yoga und war dann erstaunt, den Zusammenhang mit der Anthroposophie von Rudolf Steiner zu erkennen. Ich habe dies in meinen `Seins-Prinzipien` der sieben Lotosblumen-Bewusstseinszentren im Drei Eichen Verlag veröffentlicht. Zudem schrieb ich gemeinsam mit Hermann Kissener das Buch `UR RELIGIO`, Thesen der Toleranz in den Religionen.

Mein Beruf als Brückenbau-Ingenieur nahm mich eigentlich voll in Anspruch, aber dennoch machte ich eine weitere Ausbildung als Sterbebegleiter im Institut Dr.Looser in Bern und Zürich und war nebenberuflich in der Sterbebegleitung bei der ZVBS (Zürcher Vereinigung zur Begleitung Schwerkranker) tätig. Ich habe diese Tätigkeit anschliessend als `In Dir ist das Licht` verselbständigt und kann im Internet abgerufen werden.

Bei OM Hinze hatte ich die Gestaltbildungsenergien der Planeten als eine kosmische Sprache kennen gelernt und machte eine weitere Ausbildung in astrologischer Psychologie beim API Institut der Huberschule in Adliswil mit Zusatzausbildung in Psychosynthese bei David Bach.

Ich hatte auch `Die Sieben Strahlen` von Alice Bailey studiert und erkannt, dass diese Philosophie nur unter Einbezug des Lebensbaumes der kosmischen Uhr in den platonischen Weltenzeitaltern richtig erfasst werden kann. Daraus entwickelte ich `Die Astrologie derSieben Strahlen`, eine bisher unveröffentlichte Schrift, die darauf wartet, einen geeigneten Verlag mit der Herausgabe beauftragen zu können.

Zurzeit arbeite ich an einer neuen Schrift `Die kosmische Sprache`, mit den sieben astrologischen Aspekten als Gestaltbildungsenergien der kosmisch-planetaren Formensprache, in der sich der Himmel in Mass, Zahl und Form ausspricht. Auch hier möchte ich einen Verlag ermuntern, mir bei der Umsetzung in Buchform zur Seite zu stehen.

Beruflich hatte ich als Brückenbauleiter 84 Brücken in der Schweiz gebaut, im LPM- Baustoffprüflabor Laborprüftechnik erlernt, gemeinsam mit der Firma Colebrand London ein Betondeckungs-Messgerät (Decumeter), ein Potenzialmessgerät für Beton und ein Widerstands-Messgerät (Wennerfeld) für Naturstein entwickelt und mit integrierter Datenverarbeitung in ingenieurtechnische Plandarstellungen für die Anwendungspraxis umgesetzt. Mein wissensdurstiger und anwendungspraktischer Geist gab mir noch keine Ruhe und veranlasste mich, ein Schweizer Patent für die Realkalisierung und Entsalzung von contaminierten Betonbauten zu entwickeln und in der Praxis anzuwenden. Mit dem Verkauf des Patentes an die Zürcher Firma Locher wurde eine Zusammenarbeit mit Erlös-Beteiligung vertraglich vereinbart. Bedauerlicherweise wurde das Verfahren mitsamt der maschinellen Einrichtung und der zugehörigen Technologie von der Unternehmung zugunsten anderer Anwendungs-Methoden zurückgestellt und ich ging leer aus. Darüber zerbrach nicht nur meine zweite Ehe mit Priska, nachdem meine erste Ehe mit Dorothea an meiner Arbeitsauslastung gescheitert war, ich verlor auch die enge Freundschaft mit Erika und Peter, die mir bei der Umsetzung der Ingenieur-Projekte halfen und mir sehr nahe standen, was ich ausserordentlich bedaure.

Vor allem die letzteren Erfahrungen hatten mir neben rheumatischen und Herzkreislauf-Beschwerden auch noch einen burn out beschert, mit denen ich mich nach meiner Pensionierung im Jahre 2005 zur Rehabilitation auf die Insel Hispaniola verabschiedete, um unter Palmen am Meer meine Ruhe zu finden und um Körper und Seele zu regenerieren.

Damit war mein Geist aber garnicht zufrieden. Er fordert meine Seele heraus, mein geistiges Potenzial (siehe `Steine am Wege`) weiter zu entfalten. Und wie dies geschah, das habe ich in meinem Bildband `14 Jahre auf der Insel` beschrieben. In 76 Episoden beschreibe ich darin, unterstützt durch mehr als 300 Bilder und Grafiken, wie ich eine Produktionsstätte für Noni-Gesundheits-Tee und -Pulver einrichtete, Betonfertigteile herstellte, unmittelbar nach dem grossen Erdbeben in Haiti ein Hilfsprojekt gemeinsam mit einer haitianischen Hilfsgruppe realisierte und eine haitianische Wohngemeinschaft in Las Terrenas in der Dominikanischen Republik einrichtete.

Neben diesen Projekten war und bin ich noch heute im Esoterikforum.at, in den eigenen Foren `Las Terrenas Paradise` und `Bewusster leben` sowie in meinen astrologischen Gesprächsforen `Spirituelle Astrologie` und `Spiritastro Freundeskreis` schriftstellerisch tätig.

Parallel zu den schriftstellerisch-geistigen Tätigkeiten habe ich es nicht unterlassen, all die wesentlichen Erkenntnisse jeweils in einer separaten Mysterien-Schrift zu erfassen und als `Eli-Schule` zusammen zu tragen.

Gesundheitlich hatte sich mein Zustand bereits wenige Monate nach meiner Ankunft auf der Insel unter Palmen am Meer rasch gebessert und schliesslich normalisiert. Im Jahre 2018 machte sich dann allerdings eine unerklärliche Müdigkeit bemerkbar, die schliesslich von den kubanischen Ärzten als beginnende Parkinson Schüttellähmung diagnostiziert wurde. Als ich dann im Oktober 2019 einen Kreislaufkollaps erlitt, kehrte ich kurz entschlossen in die Schweiz nach Zürich zurück, gerade noch rechtzeitig, bevor die Corona-Pandemie einsetzte.

Ich habe all diese Projekte hier zusammengetragen, um meinen Freundinnen und Freunden, die es interessiert, die von mir erfassten Mysterien im Zusammenhang begreiflich zu machen. Die einzelnen Schriften sind in meiner Seite `Steine am Wege` erfasst und können dort bezogen werden. Die Aphorismen zu den Steinen am Wege sind ein freundliches Geschenk von Urs Achermann, einem meiner Begleiter auf dem Wege. Der Bildband `14 Jahre auf der Insel` ist bei mir als pdf-Datei erhältlich und kann per Mail abgerufen werden bei hajoba@gmail.com

Freitag, 15. März 2024

240302, das Göttliche erkennen

Gotteserkenntnis beginnt mit Selbsterkenntnis. 

Erkenne dich selbst, WER BIN ICH?
Ich selbst habe das WER BIN ICH begonnen mit Yoga, einfach mal still sein, zur Ruhe kommen, in mich hineinhören, was spricht sich da aus, Ich habe nach dem Wort gesucht und es im OM zu erkennen geglaubt, das gesummte

A A A A A O O O O O U U U U U M M M M M
https://youtu.be/WJDojlZ_4iY?si=Wo8QXsL16lPV3zYD

Damit war ich schon sehr nah dran, aber es war erst noch der Mantel von dem, was innerlich wohnt. Und als ich mit dem Summen aufhörte, blieb im Nachklang noch der Klang erhalten. und als ich das erkannte, habe ich mir eine Klangschale besorgt und habe den Rand wie mit einem Geigenbogen gestrichen, bis der Ton hörbar wurde und habe dann in diesen Nachklang hörend hineingefühlt. Das war schon sehr schön.

Aber ich wollte die Resonanz dessen, was sich in diesem Tonklang hörend vernehmen liess, noch weiter verstärken. Ich besorgte mir das Buch `Akroasis` von Hans Kayser, Die Lehre von der Harmonik der Welt. Ich versuchte, die Tongestalt des Klanges zu ergründen, der in mir ist, wenn der Ton verklingt.

Dann stiess ich auf das Monochord (heute leicht käuflich zu erwerben). Ich baute mir einen solchen Klang-Rosonanzkörper und konnte mich nun in harmonikale Klangerlebnisse hineinfühlen. Und als ich mich so hörend hineinfühlte, kam ich auf eine Ton-Frequenz, die mir im Gedächtnis erhalten blieb und mir nun jederzeit zur Verfügung steht, wenn ich sie brauche, meinen Urklang. Und in diesem Urklang fühle ich mich dem Göttlichen sehr nahe.


Freitag, 1. März 2024

240301, Der Herrscher im Himmel und der Fürst dieser Welt

 
Joh.14: 30
Ich werde nicht mehr viel mit euch reden; denn es kommt der Fürst dieser Welt, und in mir hat er nichts

Wer ist der Satan, Gute Frage

Christus ist der Herrscher im Himmel und Satan ist der Fürst dieser Erdenwelt
Wir Menschen sind Bewohner beider Welten von Himmel und Erde. Eigentlich sind wir als spirituelle Wesen unsterbliche Lichtwesen des Himmels, aber wir haben uns in sterbliche Erdenwesen inkarniert, was gar nicht unsere Aufgabe war und danach konnten wir nicht wieder zurück in unsere Lichtheimat. Erst als Christus sich auf der Erde inkarnierte, konnte er als Jesus Christus allen denen, die an ihn glauben und sein Gebot der Liebe halten, durch seine Erlösungstat die Heimkehr ins Himmelreich wieder ermöglichen.

Unsere Erdenwelt ist eine Welt der Materie, die vom materiellen profitablen egoistischen Denken mit Habgier, Selbstsucht und Grössenwahn durch Satan, den Fürsten dieser Welt beherrscht wird. Das egoistische Denken ist so gross, dass alle Mahnungen, die Erde ökologisch nachhaltig zu schützen. in Schall und Rauch, in Ausbeutung der Naturschätze, und in Raubbau, Krieg, Tod und Verwüstung untergehen.

Allein die Liebe kann uns retten


Alles Liebe von ELi

Montag, 15. Januar 2024

240101, ELi, Wie lange muss man glauben?

fragt @Werdender im Eso-Forum,
Muss man den Glauben irgendwann loslassen?

Man muss garnichts. Aber der Glauben hat sich dann erfüllt, wenn durch das Freisein für Gott aus dem Glauben die Gottesgewissheit geworden ist. 
So lange du nur glaubst, was dir andere mitgeteilt haben, so lange wartet im Hintergrund der Zweifel auf seine Stunde. Doch kann es auch ein Trost sein, noch ein Werdender zu sein, so lange, bis wir durch den logos zu einem Seienden geworden sind. Ganz wie es im Prolog heisst, `denn ohne logos ist nicht eines geworden, das geworden ist`. 

Montag, 30. Oktober 2023

231212, Wer ist ein Christ?

Jesus sagt das im Johannes-Evangelium so,

Joh.Ev.Kap. 1.1 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. 2 Dieses war im Anfang bei Gott. 3 Alles ist durch dasselbe entstanden; und ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden, was entstanden ist. 4 In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. 5 Und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht angenommen.

Kap.1.9 Das wahre Licht, welches jeden Menschen erleuchtet, sollte in die Welt kommen. 10 Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn geworden, doch die Welt erkannte ihn nicht. 11 Er kam in sein Eigentum, und die Seinen nahmen ihn nicht auf. 12 Allen aber, die ihn aufnahmen, denen gab er das Anrecht, Kinder Gottes zu werden

Kap.8.12 Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern er wird das Licht des Lebens haben.

Kap.14.23 Wenn jemand mich liebt, so wird er mein Wort befolgen, und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen

Jesus Christus kam als das Licht, das in jedem Menschen wohnen will und wohnen kann und auch wohnen sollte. Wer also Christus als das Licht im eigenen Inneren annimmt, das macht den Menschen zu einem Christen. Und wer das ganz bewusst macht, der lebt im Christusbewusstsein

LG ELi

Freitag, 27. Oktober 2023

231211, Wer bin ICH?

Auszug aus Esoterikforum.at, Beitrag Buddhismus #102 und #107


Wer bin ich, als Seele, als Geistseele, als ICH?

Buddhismus  -  Hinduismus  -  Christentum

In meinen 20er Jahren habe ich mich, angeleitet durch meinen weisen Lehrer Oscar Marcel Hintze, schon mit der Frage befasst, ist das Selbst, das innere geistige wesenhafte Sein, das ich damals schon als das innere `Licht` identifizierte, ein Wesen, das die wiederkehrenden Leben im Samsara überdauert, oder ist es Licht, das jedesmal wieder neu angezündet wird. Denn wenn etwas wiedergeboren wird, dann müsste dieses `Etwas` auch ein wesenhaftes Sein sein, das wir im esoterischen Christentum als Seele oder Geistseele bezeichnen, als den Inhaber und Träger des schicksalhaften Karma.

Im Buddhismus gibt es keinen Gott und auch keine Seele, kein solches wesenhaftes Sein, das im Hinduismus als `Selbst` (Atman) bezeichnet wird. Aber es gibt im Buddhismus das Anatta. `Anatta` ist das Nicht-Ich die Unpersönlichkeit, die sich mit psychophysischer Substanz in jedem Leben immer wieder neu umkleidet und wie ein Faden die wiederkehrenden Leben durchzieht und dereinst in der Buddha-Natur, das wahre Selbst des Nirvana endet.


Wer ist die Seele, die Geistseele, das ICH?
Entscheidend ist `die Verantwortung` und `die Liebe`.. Wer hat die Verantwortung, Wer liebt in `Liebe deinen Nächsten wie dich selbst` und Wohin sollen Liebe und Verantwortung führen. wenn das Nirwana nur das Nichts ist?

Das Schicksal setzt einen Liebenden, einen Träger der Verantwortung und ein Selbstsein voraus, das in der letztendlichen Glückseligkeit lebt.. Aber im Buddhismus gibt es kein solches Ich` das liebt und das die Verantwortung trägt, kein Selbst und kein wesenhaftes Sein.

Als ich dies erkannte, habe ich mich dem Hinduismus zugewendet, der nicht nur das innere Selbst des Menschen kennt, sondern auch die letztendliche Persönlichkeit, die als Sri Krishna das menschliche Sein zu sich aufnimmt.. In der Bhagavad gita heisst es hierzu unter Kap.3.3,
es gibt zwei Gruppen von Menschen, die sich bemühen, das Höchste Selbst zu verwirklichen. Einige wollen Es durch empirische philosophische Spekulationen verstehen, und andere versuchen, Es durch hingebungsvolle Arbeit zu erkennen.

Und zum letztendlichen Sein des Menschen, der Entelechie des Seins, sagt Sri Krishna in der Bhagavad gita

6.29 – Ein wahrer yogī sieht Mich in allen Wesen und alle Wesen in Mir. Wahrlich, die selbstverwirklichte Seele sieht Mich überall.
6.30 – Wer Mich überall und alles in Mir sieht, ist immer mit Mir verbunden und niemals von Mir getrennt.
6.31 – Der yogī, der weiß, daß Ich und die Überseele in allen Geschöpfen eins sind, verehrt Mich und bleibt unter allen Umständen in Mir verankert.
Atman (die Seele) und Brahman (die Überseele) sind Eins



Aber wo ist hierbei die Liebe?
Sri Krishna erschien zu Beginn des kriegerischen Widder-Zeitalters auf dem Schlachtfeld von Kuruk-Setra, wo sich zwei verfeindete Heere gegenüber standen; da gab es keine Liebe, da gab es Krieg, da gab es nur `die Pflicht`.
Die Liebe erschien erst zu Beginn des Fische-Zeitalters in der Gestalt von Jesus Christus, der die Liebe zu den Menschen brachte `Liebe deinen Nächsten wie dich selbst und liebe auch deine Feinde`.

Ist es nicht erstaunlich, dass Jesus Christus zudem im Johannes-Ev. Kap.1 vom innersten Sein des Menschen sagt, `Im Anfang war logos (das Sein, das Wort), und logos war bei Gott und logos war Gott. Und ohne logos ist nicht eines geworden, das geworden ist. Und in ihm war das Leben, und das Leben war das Licht für die Menschen. Und das Licht scheint in die Finsternis, doch diese hat das Licht nicht angenommen. - - - Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, es kam in die Welt und die Welt ist durch ihn geworden. Er kam in das Seine, doch die Seinen nahmen ihn nicht auf. Jenen aber, die ihn aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes genannt zu werden.`

Wenn wir Jesus Christus in uns aufnehmen, dann nimmt auch er uns auf - und wir werden wieder eingereiht . . .

So lange wir nicht `eingereiht` sind, so lange werden wir wieder in einem Lebenden erscheinen, um ein Seiender zu werden. Wir müssen wirken, so lange es Tag ist, denn es kommt die Nacht, in der niemand wirken kann
LG ELi

Freitag, 13. Oktober 2023

231210, Die Engel der Wahrheit sind mit dir

Das Schutzsymbol des Lichtes

Es gibt nicht nur die Geister der Wahrheit, sondern es gibt auch die Geister der Finsternis, welche das Licht nicht ertragen können, denn sie lieben die Finsternis mehr als das Licht. Zum Schutz der Menschen, die zum Licht streben, empfehle ich, sich an Jesus Christus zu wenden und um Schutz zu bitten und das Schutzsymbol des Lichtes, das Salomon-Siegel zu verinnerlichen. Denn nicht nur Salomon wurde im Schutzsymbol des Lichtes geboren, sondern auch Jesus Christus. 

Das Schutzsymbol des Lichtes erschien am 8.11.2003 wieder am Himmel, am Tage des Vollmonds, als YIN und YANG sich im kosmischen Einklang des TAO in Polarität gegenüber standen und das I GING eine Zeit vor und nach der Vollendung verkündete.

 

Und auch die 12-blättrige Lotosblume mit dem Hexagramm-Siegel darinnen symbolisiert das
Schutzsymbol des Lichtes im Herzzentrum, dem Ort, wo das innere Licht wohnen will und wohnen kann und wohnen soll.


Hier kehren wir ein im kleinen 8-blättrigen Lotos, dem Ashram der Meditation und knieen nieder am inneren Altar des Lebens und blicken empor auf das immerwährende göttliche Licht, das uns leuchtet, von Anfang an. Und wir werden Eins mit dem inneren Licht, das wir selbst sind, im Urgrund allen Seins

LG ELi

Montag, 18. September 2023

231209, Gott, der Himmel und die geistigen Lichtwesen

Wo ist der Himmel, wer ist Gott und wer sind die Engel?
Eine gute Frage, die ich mir schon früh gestellt habe.

Zuerst habe ich des nachts in den Himmel geschaut und das strahlende Firmament bewundert, das so majestätisch den gesamten Himmel überstrahlte. Dann habe ich die Sicht de Bibel kennen gelernt, danach die Sicht der griechischen Antike, dann diejenige der Anthroposophie, danach die Sicht der Bhagavad gita, dann die Hierarchien von Dionysius Areopagita, und schliesslich die authentische Schrift von Johannes dem Evangelisten `Das Apokryphon des Johannes`. Danach habe ich ein eigenes Buch `SeinsPrinzipien` darüber verfasst und gemeinsam mit Hermann Kissener vom Drei Eichen Verlag das Buch `Ur-Religio` geschrieben

Heute weiss ich, dass nur durch die eigene geistige Entwicklung jeder einzelnen Mensch eine Beziehung zu Gott, zum Himmel und zu den geistigen Wesen für sich möglich machen kann

ELi

Samstag, 9. September 2023

231208, War Jesus Gott?

 Antwort auf eine Frage im esoterikforum.at, im Thread `Mit Jesus Christus leben`

Mit seinem physischen Leib war Jesus Mensch, wie wir alle Menschen sind. Als Christus ist er König, der Herrscher der geistigen Engelwesen, wie er selbst zu Pilatus gesagt hat, als er von diesem gefragt wurde, ob er der König der Juden sei und er antwortete, `Ja, ich bin ein König, aber mein Reich ist nicht von dieser Welt, sonst würden meine Diener kommen und mich befreien.`

Aber Jesus Christus sagte auch in Joh. 10.30 `Ich und der Vater sind eins`. Und in Joh. 17 sprach Jesus Christus zu seinem göttlichen Vater, `20 Ich bitte aber nicht für diese allein, sondern auch für die, welche durch ihr Wort an mich glauben werden, 21 auf daß sie alle eins seien, gleichwie du, Vater, in mir und ich in dir; auf daß auch sie in uns eins seien, damit die Welt glaube, daß du mich gesandt hast. 

Wer ist gemeint mit `die, welche durch ihr Wort an ihn glauben`?
Damit sind alle Menschen gemeint, unabhängig davon, ob sie Juden, Christen, Moslem oder Mormonen oder wer auch immer sind, die an Jesus Christus glauben.

Und wer ist mit `ihr Wort` gemeint?
Damit ist logos, das innere geistige Wesen im Menschen gemeint, mit dem wir alle, die an Jesus Christus glauben, mit Christus und mit Gott Eins sind, wie es in Joh.1 gesagt ist,

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. 2 Dieses war im Anfang bei Gott. 3 Alles ist durch dasselbe geworden; und ohne dasselbe ist auch nicht eines geworden, das geworden ist. 4 In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. 5 Und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht begriffen.

Das bedeutet, dass nicht nur Christus, sondern auch alle Menschen, die das `Licht`, das Gottesbewusstsein erreicht haben, mit Christus und mit Gott `Èins` sein können, wenn sie sich dessen bewusst geworden sind. Aber eben, wenn sie sich bewusst geworden sind, logos-Wesen, nicht nur vergänglich-sterbliche physische Wesen, sondern im Inneren unvergänglich-unsterbliche geistige Wesen zu sein.

LG ELi

Freitag, 28. Juli 2023

231207, mit Jesus Christus leben

. . .  die Wahrheit über Jesus

Ganz unabhängig davon,

- ob die Menschen an Jesus Christus glauben
- ob sie an einen anderen Heilsbringer glauben
- ob sie bezweifeln, dass er überhaupt gelebt hat
- oder ob sie ungläubig oder Atheisten sind,

ganz unabhängig davon, ist seine Lehre die beste Grundlage, um gute ,friedliche, zufriedene und liebevolle Menschen zu sein und um zu glauben, dereinst, wenn auch die Welt ihren Schein verloren hat, im himmlischen Paradies der Glückseligkeit zu leben.

Die christliche Lehre der Gewaltlosigkeit, der Nächstenliebe, der Liebe zu allen Wesen und zu Gott, die Lehre, dass wir Menschen mit unserem unvergänglichen Geistwesen aus dem göttlichen Licht des Lebens und der Liebe geboren sind, in dieser Welt der Zwietracht von Leid, Not und Tod uns wieder zum göttlichen Licht hin entwickeln sollen und dereinst in Gemeinschaft mit allen Gleichgesinnten im Himmel des Lichtes und des ewigen Lebens leben werden, diese Lehre ist mit und auch ohne Jesus Christus das Beste, wonach wir Menschen leben können, ganz unabhängig davon, ob und wie Jesus gelebt oder nicht gelebt hat.

Wer an diese Lehre glaubt, der lebt im Geist von Jesus Christus - in Ewigkeit Amen
Alles Liebe ELi

Sonntag, 4. Juni 2023

231206, Was ist das Selbst im Menschen

 Das Selbst des Menschen ist das, was im Joh.Ev. als `das Wort` beschrieben ist, das im Anfang bei Gott und Gott selber war und als das Licht des Lebens und der Liebe im Menschen wohnen will, wenn er es denn annimmt.

Die Bezeichnung `Selbst` kommt aus der Bhagavad gita, wo es hierzu heisst,

3.17 – Wer jedoch im Selbst Freude findet, im Selbst erleuchtet ist, allein im Selbst zufrieden und völlig im Selbst befriedigt ist, hat keine Pflicht zu erfüllen.

3.18 – Ein selbstverwirklichter Mensch verfolgt bei der Erfüllung seiner vorgeschriebenen Pflichten keine Absicht, noch hat er einen Grund, diesen Pflichten nicht nachzukommen; auch ist es für ihn nicht notwendig, von anderen Lebewesen abhängig zu sein.

3.19 – Daher sollte man, ohne an den Früchten der Aktivitäten zu haften, aus reiner Pflichterfüllung handeln; denn wenn man ohne Anhaftung arbeitet, erreicht man den Höchsten.

Für uns Christen ist das Selbst der unsterbliche geistige Lichtfunke des Menschen, der sich bei der Geburt mit einer vergänglichen astralen Seele umgibt und in einem sterblichen Leib wohnt. Die Aufgabe des Menschen ist es, das Christuslicht im Inneren zum Christusbewusstsein zu entfalten. Jesus sagt dazu in Joh.13.20,

20 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer den aufnimmt, den ich senden werde, der nimmt mich auf; wer aber mich aufnimmt, der nimmt den auf, der mich gesandt hat.

 

Dienstag, 4. April 2023

231205, Semana Santa, die Karwoche

Semana Santa, die heilige Woche, die Karwoche

ist für uns Christen eine Zeit des Gedenkens und des Dankes an Jesus Christus, für seinen Opfertod am Kreuz der Erde. Denn keine grössere Liebe gibt es als die, sein Leben hinzugeben für diejenigen, die man liebt. Ja, Jesus Christus liebt uns, einen jeden von uns, weil das Band der Liebe uns mit Gott und unter einander eint.

Auf die Frage, `Bist du ein König?` antwortete Er, `Ja ich bin ein König, aber mein Reich ist nicht von dieser Welt.` Christus ist, als König im Himmelreich, zu uns Menschen gekommen, um uns aus den Klauen der Widersachermächte zu befreien. Denn wir haben uns als Engel im Himmelreich Christi entgegen dem göttlichen Plan angemasst, uns auf Erden zu inkarnieren, Und dieser Erlösungstat gedenken wir am Karfreitag.

Ostersonntag ist ein Tag des Triumphes des Lebens über den Tod, des Gedenkens der Auferstehung und der Erlösung. Jesus Christus hat es uns wieder ermöglicht, heimzukehren in Himmelreich, wieder eingereiht zu werden an unseren angestammten Platz im Reigen der Engel im Himmelsparadies Christi, unsere Aufgaben zu erfüllen im Schöpfungsplan Gottes, Leben zu ermöglichen in allen Welten des Universums.
Alles Liebe von Hans Joachim

Mittwoch, 23. November 2022

231204, Wer bin ich?

Das ist die einzig wichtige Frage, die sich jeder stellen sollte. Bin ich der, der sich am Morgen im Spiegel betrachtet und jeden Tag ein wenig älter wird, und dann letztlich stirbt, tot, begraben oder verbrannt? Nein, das bin ich nicht. Wer ich bin, das erfahre ich erst, wenn ich alles aus dem Bewusstsein herauslasse, was ich nicht bin, meine Gedanken, meine Gefühle und all mein Wollen. Und was dann bleibt, das bin ich. Und was ist es, was dann bleibt? Es bleibt nur das Sein an sich, das ICH BIN, das Sein, Logos, das Wort. Das ist das einzige, was ich ganz sicher weiss, und an dem ich nicht mehr zweifeln kann, weil ich es selbst bin. Dann erst kommt die Frage, Woher komme ich und wo gehe ich hin, wenn ich gestorben bin. Und genau bei dieser Frage setzt der Prolog zum Johannes-Evangelium an: Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Und ohne das Wort ist nicht eines geworden, das geworden ist. Und in ihm ist das Leben, und das Leben ist das Licht für die Menschen. Die Antwort lautet also: Ich bin Logos, das Wort, das im Anfang bei Gott war und Gott selbst war. Und ich lebe als das Licht im Bewusstsein, das Bewusstseinslicht, das ICH BIN. Und so ist auch jeder von Euch, meine lieben Freundinnen und Freunde, ICH BIN.

Montag, 24. Oktober 2022

231203, Das göttliche `Es` im eigenen Inneren erfahren

Gott ist kein Mann, kein Der oder Die, sondern ein `Es`

Die meisten Menschen gebrauchen das Wort `Gott` als Worthülse für etwas, was sie selbst nicht als eigentliche Substanz im eigenen Inneren erfühlen können. Denn was man nicht im eigenen Inneren erfühlen kann, das hat kein eigentliches Sein, sondern ist ein leeres da oder dort oder irgendwo sein, ein nur gedachtes oder auch erdachtes Numinoses.
Wer einem anderen Menschen oder einer Sache oder irgend etwas Erscheinendem das Wort `Gott` überstülpt, der erschafft eine Chimäre, einen Popanz, einen Firlefanz.

Wer aber in den eigenen Atem, den Odem des Lebens, mit seinem Erfühlen hieinspürt, der wird etwas in sich gewahr, was ein substanzielles Sein an sich hat, etwas, was vom ersten bis zum letzten Atemzug immer da ist, nicht benannt oder an etwas festgemacht werden kann, nichts was irgendwie, irgendwo und irgendwann erscheint, der hat das erspürt, was mit `Das Göttliche` gemeint ist. Denn es ist kein Er oder Sie, sondern ein `Es`. Aber es ist etwas, was angesprochen werden kann im eigenen Inneren, nicht im Aussen, in der Welt, sondern nur im eigenen Inneren, weil die Welt da draussen nicht eigentlich, sondern nur durch die Sinne erfahrbar ist.

Und es ist im eigenen Inneren als ein Gegenüber ansprechbar. Man kann mit diesem `Es` sprechen und mit ihm Zwiesprache halten. Und es ist ein immer Gleichbleibendes, ein Immersoseiendes, ein Ewiges Sein. Und wenn man diesem ewigen Sein im eigenen Inneren einen Raum gibt, in dem es sein kann, einen sakralen Raum des Seinkönnens, so zu sein, wie es ist. Dann hat man Das Göttliche in sich aufgenommen und man kann sich mit diesem `Es` identifizieren, oder es als ein zu erstrebendes `Es` ansehen oder dieses `Es` als ein Unerreichbares qualifizieren.

Dienstag, 7. Juni 2022

231202, Wir sind alle Eins

Geist und Seele in der Astrologie
Der innerste leere Kreis im Horoskop ist das Symbol für die Geistwesenheit des Menschen. Wie können wir astrologisch zum Gewahrwerden des Geistes gelangen, wenn dieser Raum doch leer ist? Wir müssen zunächst die Abgrenzung zur Seele begreifen.

Der Begriff `Seele`
ist nicht einheitlich, sondern mythologisch, religiös, psychologisch und philosophisch unterschiedlich definiert. In der Astrologie hingegen können wir die griechische Begrifflichkeit der Seele als Psyche verstehen, als Gesamtheit der Gefühle und Emotionen mit dem bewussten Ich als deren Zentrum im Menschen.
Astrologisch bilden die Planeten als psychische Entitäten in ihrer Gesamtheit das Ich des Menschen. Jeder einzelne Planet im Horoskop ist ein Ich-Anteil, mit der Sonne als zentrale Ich-Entität. Mit der Deutung der Planeten-Konstellationen in Zeichen und Haus kommen wir zur Erkenntnis der Persönlichkeit im Horoskop. Aber erst mit der Zuordnung der Aspektverbindungen zu den Konstellationen können wir zudem die bewussten Gefühle und Emotionen der Psyche astrologisch als Seele des Menschen begreifen.

Bewusstwerdung des Geistes in der Astrologie
Da die Oppositions-Polarität als einziger Aspekt einen Zugang zum innersten Wesenszentrum hat, sind es ausschliesslich diese Polaritäten, die den astrologischen Zugang zum Wesenszentrum ermöglichen. Allerdings ist dafür eine seelische Entwicklung in der Kommunikation von Mensch zu Mensch erforderlich.

So lange der Mensch in seiner Kommunikation mit den Mitmenschen ein Entweder - Oder bewusst macht, kann er nicht zur Einheit im Geiste kommen, er bleibt in der abgeschotteten Trennung verhaftet.
Wenn er sich aber in der Polarität zum Sowohl - Als auch durchringt, hat er bereits Fortschritte in der Kommunikation von Mensch zu Mensch gemacht.
Aber erst wenn sich ihm das Ich und das Du als zwei Teile eines Ganzen im Einssein erschliessen, hat er den Zugang zur Welt des Geistes, zur geistigen Welt geschafft. Dann erst sind YIN und YANG im TAO vereint. Dann sind Ich und Du im Geiste Eins