Samstag, 16. Oktober 2021

231198, Mit Pranasophie leben

Ich bin mit dem täglichen Morgen-, Abend- und dem Tischgebet aufgewachsen. Dann wurde mir bewusst, dass ich meine täglichen Verpflichtungen erfüllen will, aber im übrigen im Einklang mit dem Himmel und mit den Mitmenschen leben möchte. Und dieser Einklang führte mich zu meinem Atem, der mich lehrte, den Atem zum Gebet zu gestalten, wenn immer ich Zeit dazu fand. Ich lernte Pranayama im Yoga, die Gegenwart Gottes im Atem zu spüren.

Heute spüre ich diese Gegenwart als Sophia, die weibliche Seite Gottes im Atem, denn Sophia ist der Atem und ist das Leben, das als das Licht im Menschen wohnt, vom ersten bis zum letzten Atemzug. 

Im Atem erspüren wir den ätherischen Raum, in dem wir im Einklang sind mit allen, die in Resonanz mit uns sind, in der Synarchie im Himmel und auf Erden. Im Herzzentrum, der 12-blättrigen Lotosblume haben wir den sakralen Ort, wo Sophia, die weibliche Präsenz Gottes in uns wohnt. Denn das Herzzentrum ist der innere Gebetsraum, der durch die Läuterung der Seele erschlossen wird.
Wer den Ätherleib durch Pranasophie zum Lebensgeist umgestaltet, der erschliesst in sich den Zugang zum Reich Gottes, das inwendig im Menschen ist.

Sonntag, 10. Oktober 2021

231197, Venus und die 5 Gesichter der Liebe

 

Die Alchemie der menschlichen Psyche im Partnerschaftsverhalten der Liebe,  Esoterikforum.at, Beitrag #81 vom 24.4.2016

Die 5 Gesichter der Liebe

Im Jahre 2000 fand der astrologische Weltkongress in Luzern statt, an dem die holländische Astrologin Hamaker-Zondag einen Vortrag hielt über Die 5 Gesichter der Liebe. Es ging um die 5 Sonne/Venus Konjunktionen, die innerhalb von 8 Jahren mittels Biquintilen ein vollkommenes Pentagramm an den Himmel zeichnen. Diese 5 Gesichter der Liebe zeigen die Begegnungen in den Zeichen Feuer, Wasser, Luft, Erde und Spiritualität.

 Die Ausführungen waren derart eindrücklich, dass ich an Die Wahlverwandtschaften von Goethe erinnert wurde, die dieses Thema prosaisch-psychologisch in der menschlichen Realität dargestellt haben mit den Personen lebenslustiger Eduard (Feuer), charmante Ottilie (Wasser), vernunftbetonte Charlotte (Luft), materiebedürftiger Eduard (Erde) und Goethe selbst als geistiger Vater der Geschichte. Hierbei geht es um eine Normalität, in der die Konflikte nur durch emotionales Fehlverhalten entstehen, aber aus astrologisch-psychologischer Sicht in Kenntnis der Zusammenhänge problemlos gelöst werden können.

Jeder Mensch hat diese 5 Gesichter der Liebe in seinem Partnerschaftsverhalten.
Wer das Glück hat, eine Partnerin/einen Partner zu haben, mit der/dem alle Bedürfnisse der Liebe gelebt werden können, darf sich glücklich schätzen. Doch zumeist kann nur ein Teil von diesen belebt werden. Die übrigen Teile werden verdrängt oder suchen sich im Laufe des Lebens eine weitere oder andere Partnerschaft, mit der die unbelebten Teile geteilt werden können. Dass Menschen in Kulturen, die eine arrangierte Ehe bevorzugen, äusserst konfliktträchtig und/oder verdrängungsbehaftet sind, sei besonders hervorgehoben.

Mein Anliegen ist es, das Wesen der Alchemie im Beziehungsverhalten aufzuzeigen und den astrologischen Hintergrund zu beleuchten, sowie auf die Normalität der fünffältigen Liebe hinzuweisen. Ich gehe sogar so weit, es als ein schuldhaftes Verhalten zu bezeichen, wenn ein Mensch ein starkes Talent hat, dies in seiner Beziehung nicht ausleben kann und es brachliegen lassen muss.
ELi

Weitere HinweiseVertiefte Betrachtungen zur Alchemie des kosmischen Menschen, zu den Sonne/Venus-Zyklen, zu den Zusammenhängen mit der mütterlichen Schwangerschaft und zu den persönlichen astrologischen Beziehungszyklen im Leben des Menschen findest du in `Spirituelle Astrologie`

Mittwoch, 6. Oktober 2021

231196, Das Galaktische Zentrum als kosmische Tatsache

Im GZ, dem Zentrum unserer Milchstrasse, gibt es ein `schwarzes Loch`, das nicht nur mit Physik, sondern auch mit Astronomie, Astrologie und Spiritualität zu tun hat.Sogenannte schwarze Löcher erscheinen nur schwarz, in Tat und Wahrheit sind sie reines Licht, ohne jede Finsternis. Daher gleichen sie metaphysisch dem Ein- und Ausatmen Gottes, alles zu seiner Zeit. Momentan ist in unserer Galaxis das Einatmen angesagt.

Interessant ist die Tatsache, dass das GZ zurzeit bei 28°Schütze liegt und nach den gleichen Gesetzmässigkeiten an der Ekliptik wandert, wie der Frühlingspunkt, der sich zurzeit bei 2°Fische befindet. Allerdings wandert der Frühlingspunkt infolge der Erdpräzession rückwärts im Sternzeichenkreis.

Der `Lebensbaum` hatte seinen menschheits geschichtlichen Vater/Mutter-Urgrund, als der Frühlingspunkt (FP) zu Beginn der Holozän-Warmzeit vor etwa 10600 Jahren zwischen Löwe und Krebs lag. FP und GZ wandern alle 72 Jahre um 1° weiter und werden sich in etwa 2300 Jahren in 0° Wassermann begegnen.

Montag, 6. September 2021

231195, Das Schicksal straft nicht, es gleicht aus

 Das Gesetz des Schicksals

Aus Nichts kann nur nichts entstehen, nicht aber etwas. Und alles, was existiert, egal ob Stein, Pflanze, Tier und Mensch, alles hat einen Ursprung und alles hat ein Endziel, zu dem es sich hin entwickelt. Daher verschwindet auch der Mensch nicht einfach ins Nichts,wenn er stirbt, sondern geht letztlich wieder ein in den Urgrund der Schöpfung, aus dem er entstanden ist.

Wir Menschen sind geistige Wesen in einem irdischen Körper. Und auch das Geistwesen Mensch hat einen Ursprung und ein Endziel, zu dem es wieder eingehen wird, wenn die Zeit gekommen ist. Aber auch jedes Wort, das wir sprechen und jede Tat, die in uns entspringt, sie vergehen nicht einfach ins Nichts, sondern sie bleiben im Ätherleib von Mutter Erde erhalten, um uns zu erwarten, wenn wir wieder auf Erden erscheinen, und das kann im jetzigen oder einem der folgenden Leben sein. 

Wir müssen wieder geboren werden, das verlangt das Schicksal und das sind die Werke Gottes, von denen Jesus im Joh.-Ev., Kap.9 spricht: Und Jesus ging vorüber und sah einen Menschen, der blind geboren war. 2 Und seine Jünger fragten ihn und sprachen: Rabbi, wer hat gesündigt, dieser oder seine Eltern, dass er blind geboren ist? Jesus antwortete: Es hat weder dieser gesündigt noch seine Eltern, sondern es sollen die Werke Gottes offenbar werden an ihm. 4 Wir müssen die Werke dessen wirken, der mich gesandt hat, solange es Tag ist; denn es kommt die Nacht, da niemand wirken kann.

Sterben wir, so kommt die Seele ins Seelenland, das Kamaloka, wo das Karma von den Engeln des Lichts aufbereitet wird für unser erneutes Erdenleben, so lange die Menschheit besteht. Bevor wir geboren werden beginnt die Seele, diejenigen Menschen zu suchen, mit deren Seelen sie einst verbunden war. Und sie kommt in diese Welt mit einem Schicksal, das sie sich selbst geschaffen hat. Dabei ist die Liebe ein Magnetismus, der geeignet ist, sich wieder zu denjenigen hingezogen zu fühlen und mit ihnen verbunden zu sein, mit denen sie einst verbunden war und mit denen sie ihr Schicksal ausgleichen kann. Denn das Schicksal bestraft nicht, es gleicht aus.

Dienstag, 24. August 2021

231194, Astrologie ist ein kosmisches Informationssystem

Symbole am Himmel

Der Himmel spricht in kosmischen Symbolen. Sonne, Mond und Sterne kommunizieren in kosmischer Sphärenharmonie. Wir lesen in diesen Symbolen und erfahren, was der Himmel uns mitteilen möchte.

Das Lichtermeer, das wir des nachts beobachten können, entspricht den 12 Zeichen-Äonensphären, die als Symbole der geistigen Welt entsprechen, die unsere Heimat ist, von der wir Menschen einst ausgegangen sind.
Die Planeten unseres Sonnensystems sind symbolische Entsprechungen der inneren psychischen Kräfte, die oft so uneins in unserem Inneren ihr Wesen oder auch Unwesen treiben.
Die Aspektlinien entsprechen den Bewusstseinsspuren, die als Energien der Psyche in unserem Denkraum dahinvegetieren oder auch, wenn die menschliche Seele ein fortgeschrittenes Stadium eingenommen hat, geordnet im Bewusstsein kreisen.

Wer bin ich, das ist die Kernfrage des menschlichen Lebens, die mit der kosmischen Sprache des Universums als Informationsquelle beantwortet werden kann. Die Kunst besteht nur darin, diese kosmische Sprache in der rechten Weise zu verstehen.

Spirituelle Astrologie hilft, diese Sprache zu verstehen und, wenn wir dazu bereit sind, in die Lichtheimat wieder heimzukehren

Montag, 19. Juli 2021

231193, Leben als Mensch

 Warum lebt der Mensch auf Erden?

.1 Wer bin ich?
Du kannst alles bezweifeln, aber nicht, dass du selbst existierst und dir deiner selbst bewusst bist.

.2 Gibt es eine Ur-Intelligenz?
Aus Nichts kann nur Nichts entstehen, nicht aber ein Stein, eine Pflanze, Tier oder Mensch oder eine Waschmaschine. Die Waschmaschine hat ein Programm, nach dem sie läuft, und das Programm hat einer geschrieben, die Ur-Intelligenz. Auch der Mensch hat ein Programm, die DNA, und die Ur-Intelligenz (oder ihre Helfer) hat sie geschrieben. Die Ur-Intelligenz nennen wir Gott und seine Helfer sind die Elohim)

.3 Warum bin ich hier?
(ab .3 beginnt der Glaube)
Ich bin hier, weil ich das so gewollt habe. Ich bin ein göttlich-geistiges Wesen, das sich in einem Erdenkörper inkarniert hat, um die wunderschöne Schöpfung auf der Erde erleben zu können, und ich werde diese Erdenschöpfung wieder verlassen, wenn ich gestorben bin.

.4 Was ist das Karma?
Jede Handlung hat eine Folge und alles was geschieht hat eine Ursache. Das gilt für alles Tun, physisch, emotional und geistig. Alle guten und schlechten Taten werden mit einander aufgerechnet und ergeben einen Saldo, das Karma, das zum Schicksal des Menschen wird.

.5 Wo wird das Karma gespeichert?
Die Erde ist ein belebtes Wesen und besitzt, wie alle Wesen, einen ätherischen Körper, den Lebensleib. Mit jedem Schritt auf dieser Erde hinterlassen wir einen Abdruck im Ätherleib der Erde. Das ist der karmische Speicher.

.6 Wo bin ich, wenn ich gestorben bin?
Wer auf der Erde kein Karma angehäuft oder das bisherige Karma ausgeglichen hat, der wird wieder eingereiht in den Kreis der Lichtwesen, an seinem Platz im Himmelreich.
Wer noch einen Koffer auf der Erde hat mit einem Schicksals-Saldo, der kommt ins Zwischenreich, das Seelenland, wo alle Seelen sind, die ebenfalls einen karmischen Koffer auf der Erde haben.

.7 Gibt es eine Reinkarnation
Wir müssen auf der Erde nochmals inkarnieren, um das negative karmische Konto, sofern vorhanden auszugleichen, dabei werden die guten und die schlechten Taten mit einander aufgerechnet. Ein positives karmisches Konto beim Sterben führt zu einer bewussten Wahl, ob wir uns endgültig in den Himmel des Lichtreiches verabschieden oder den Mitmenschen helfen wollen, ihr karmisches Konto auszugleichen.


Dienstag, 29. Juni 2021

231192, Was weisst du von Jesus Christus?

Wissen ist eine Frage der Erkenntnis und Erkennen ist nicht nur Sehen und Anfassen, sondern auch ein fühlendes Wahrnehmen, ein inneres Erspüren,  eine Seins-Gewissheit und die Evidenz von Demut und Gnade im Gebet und ein Antwort erhalten, wenn man um etwas bittet. 

Das geschriebene Wort ist nur Druckerschwärze, inflationäre Worte, die alles sagen können und auch nichts. Doch im einen wirken sie Erkenntnis, im anderen nur dumpfes Ablehnen. Ich hatte einen Freund, der sich beim Lesen eines Buches so sehr darein vertiefte, dass er garnicht merkte, wenn jemand zu ihm kam. Als ich einmal so neben ihm stand und ihm zuschaute, fragte ich ihn, `Liest du nun etwas aus dem Buch heraus oder in das Buch hinein?` Als er verdutzt aufschaute, sagte ich ihm, `Im Buch steht doch nur Druckerscwärze`. Er lachte und sagte, `Was ich lese, das ist doch in mir!` 

Ja. so ist es, die ganze Bibel ist nur Druckerschwärze. Man liest weder etwas aus ihr heraus, noch in sie hinein. Es sind die Erkenntnisse, die wir beim Lesen in uns haben - oder eben auch nicht haben. 

Ich habe die Erkenntnis, dass in der Bibel ungeheure menschliche Grausamkeiten und Verbrechen beschrieben sind, aber auch lichtvolle Wahrheiten und Worte der Hoffnung und der Verinnerlichung des Geistes und der göttlichen Erwartung.  Und es sind die Letzteren, die mir die Erkenntnis und Gewissheit gegeben haben, dass Jesus Christus im Menschen sein möchte, sein kann und auch sein wird, wenn ihn der Mensch in seinem eigenen Innere denn auch annimmt.

Das Johannes-Evangelium vermittelt die Anwesenheit von Logos, das Wort, das Jesus Christus ist, im eigenen Inneren. Er kommt in das Seine und die Seinen nehmen ihn auf. Und jedes, das ihn aufnimmt, wird sich bewusst, ein geistiges Lichtwesen im eigenen Inneren und im Äusseren ein physisch-materieller Mensch zu sein. Das ist der Grund, warum das Johannes-Evangelium so wichtig und wesentlich ist für den Glauben an Jesus Christus. Denn ein wahrer Christ ist man erst dann, wenn Jesus Christus als das Wort, der Logos im Menschen wohnt und sich der Mensch dessen auch in Tat und Wahrheit bewusst geworden ist.

Samstag, 24. April 2021

231191, Wie unterscheiden sich Seele und Geist?

 Als Geistwesen sind wir alle Eins, Teil eines unermesslich grossen allbewussten Lichtes, an dem jedes von uns Anteil hat, und mit seinem kleinen Bewusstseinslicht Teil des unermesslich grossen unvergänglichen Lichtes ist, aus dem alles hervorgegangen ist und zu dem alles wieder eingehen wird, am Ende seiner Zeit. (Atman und Brahman sind Eins)

Als Seelenwesen ist jedes von uns nach der Bhagavad-gita ein individuelles Ich, bestehend aus Seelenmaterie, astrale Seelensubstanz in der astralen Seelen-Dreiheit (die drei Guñas) von Denken (Kopf-Weisheit-Sattva) Fühlen (Herz-Emotionen-Rajas) und Wollen (Bauch-Triebe-Tamas).

Die Seelenmaterie sind astrale Stoffe, die aus den planetaren Sphären in das Ich aufgenommen werden, um das eigene Leben zu gestalten. Jedes von uns gestaltet sein Leben nach den astralen Stoffen der planetaren Wesenheiten von Sonne, Mond und den Planeten, die hernach im Menschen wirken (Hermes Trismegistes, Paracelsus) und sein Karma bestimmen.

Das karmische Konto wird nach dem Sterben als der Saldo des Lebens im karmischen Rucksack versammelt und dem Menschen bei der Wiedergeburt mit auf den Weg gegeben.

Das Dharma ist der Weg, der bei jeder Geburt dem Menschenwesen mit auf den Lebensweg gegeben wird, um ihm zu zeigen, wie es wieder zu seiner geistigen Licht-Wesenheit heimkehren kann. Jesus Christus hat den Menschen, die an ihn glauben, den Weg des Dharma als Lichtweg der Liebe gezeigt und vorgelebt. Im Raja-Yoga finden wir die Wege des Dharma zum Licht. In der Astrologie ist jedem Menschen sein individuelles Dharma durch das Geburtshoroskop vorgegeben. Wenn wir sie als Spirituelle Astrologie begreifen, ist uns der Schlüssel zum folgerichtigen Handeln und Wandeln mit auf den Weg gegeben.

Freitag, 19. März 2021

231190, Der Weg des Aufstiegs

 

Der Weg des Aufstiegs in die heilende Mitte
Wer oder was ist die Mitte?

Die Mitte ist das innerste Zentrum, da, wo das innere Wort, das göttliche Licht des inneren Selbst wohnt, das jeder Mensch als seinen göttlichen Funken in sich trägt, der zum göttlichen Licht anwachsen kann und durch den eigenen karmischen Schulungsweg auch vom Menschen selbst zu entfalten ist.
In der hilfreichen indischen Tradition des Raja Yoga finden wir den geeigneten Weg zum inneren Licht in der 12-blättrigen Lotosblume, dem Herz-Zentrum des inneren Gebets, das aus dem Salomonsiegel besteht mit dem Trigon der Demut gen Oben zum grossen himmlischen Licht und dem Trigon der Gnade gen Unten zum eigenen inneren Selbst, dem ICH BIN, dem inneren Wort.


Und unterhalb befindet sich ein kleiner 8-blättriger Lotos, das Ashram der Einkehr zu sich selbst, der Gebets- und Meditationsraum, der innerste sakrale Raum der Unio mystica, wo der Mensch niederknieen kann am lebendigen Altar des Lebens und emporblicken zum grossen Firmament des Lichtes und seinen Platz einnehmen kann, eingereiht zu werden in das Grosse Ganze des Lichtes,
durch Jesus Christus
Alles Liebe

Samstag, 16. Januar 2021

231189, Wer ist ein Christ?

Christ bin ich nicht durch mein Denken, nicht durch eine kirchliche Organisation und auch nicht durch einen Namen. Christ bin ich durch mein Sein. Doch nicht jeder ist durch sein Sein Christ. Nur wer sich in seinem Sein bewusst mit Christus verbindet, der hat `Christusbewusstsein`. Und durch dieses Christusbewusstsein ist er Christ.

Das Verbinden mit Christus ist ein Verifizieren des Christusbewusstseins. Und wie jedes Verifizieren aus Gewährleistung und Garantie besteht, so musst du zuerst mit deinem Glauben gewährleisten, dass du erkannt hast, ein Geistwesen zu sein und nicht nur ein physisches Wesen. Der Himmel schickt dir das Christusbewusstsein als Bestätigungsgarantie in deinem Gewissen. Das Gewissen ist so etwas wie das home-office des Himmels.

Fortan wenn du sprichst, bist du dir stets bewusst, dass der Himmel dir beim Sprechen und beim Tun zuhört und zuschaut. Das ist synarchisches Sprechen und synarchisches Tun (syn = das Gemeinsame, archeion = das Höhere, Obere, Ursprüngliche) und stellt deine `Verbindung`mit dem Himmel unter Beweis, in dem Christus der Herrscher ist

Freitag, 8. Januar 2021

231188, Das Licht ist in Dir!

 

Das Licht ist in Dir!
Und dieses Licht ist in jedem von uns Menschen, der an Gott glaubt, egal welchen Glauben er hat. Denn das Licht, das ist Gott.

Daher brauchst Du auch keine Kirche aus Stein, keinen Fürsprecher zu Gott, keine kirchliche Organisation oder irgendwelche Vereinigungen, um im Gebet mit Deinem göttlichen Urgrund zu sprechen und Eins zu sein.
Denn im Geiste sind wir alle Eins, die sich des eigenen Geistes und des göttlichen Geistes bewusst sind, eine Gemeinschaft und ein geistiger Leib. Und Christus ist der Herrscher, der im Menschen wohnen will und wohnen kann. Und sein Reich ist nicht von dieser Welt, sondern sein Reich ist die Welt des Geistes, die geistige Welt, in der auch wir Menschen wohnen.

Wer hier auf Erden an Christus glaubt und auf ihn vertraut, der hat nicht auf Sand gebaut, und er hat das ewige Leben. Denn Christus ist das Licht der Welt, das Licht der Liebe und des ewigen Lebens.

Sonntag, 3. Januar 2021

231187, Der Hüter der Schwelle

Wer ist der Hüter der Schwelle?

Jeder Mensch hat seinen Hüter der Schwelle, der mit dem Karma zu tun hat und selbst durch das eigene Karma aufgerufen wird. Nun steht dieses psychoenergetische Wesen da und teilt dem Menschen die Verantwortung zu und zeigt ihm Wege auf, dieser Verantwortung gerecht zu werden.
In der Astrologie wird das vorgeburtliche Karma durch die Mondknotenachse induziert. Für das jetzige Leben enthält das gesamte Horoskop mit allen Planeten und ihren Aspektierungen die Aufgabenzumessung, die erforderlich ist, um in einem einzigen Zuge die Befreiung aus dem Schicksalsrad und zum Licht zu ermöglichen.

Um würdig werden zu können, dem eigentlichen universalen Hüter der Schwelle, dem Saturn begegnen zu können, ist zweierlei zu berücksichtigen. Zum einen ist es die Läuterung der Seele, wie sie in Rudolf Steiners 'Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten' enthalten ist, die exakt der Lotosblumen-Ausbildung im Raja Yoga des indischen Satchakranirupana entspricht. Zum anderen ist Saturn der Hüter der individuellen Verantwortung, dort, wo er in Zeichen und Haus mit Aspektierung steht und dort die Energie des Zeichens Steinbock umsetzt.

Hier, wo Saturn im Geburtshoroskop steht, da muss ich mich dem eigentlichen Hüter der Schwelle stellen und er stellt mir dann eine entscheidende Frage: 'Hast du die Verantwortung für dein Leben schon übernommen?' Er stellt diese Frage nicht mit 18 auf der Spielwiese des Lebens, nicht mit 36, wo ich meine Lebennotwendigkeiten für mich und meine Familie zu meistern habe, sondern ab 48 bis 72, in dem ich mein Leben, nach rückwärts gewendet überblicken kann. Dort, mit 72 Jahren, da hält mir Saturn, der Hüter der Verantwortung als eigentlicher Hüter der Schwelle den Spiegel vor. 'Was hast du aus deinem Leben gemacht? Wie hast du deine Veranlagungen, Fähigkeiten und Talente im Leben eingesetzt? Wann und wo hast du Schulden, deine Schuld hinterlassen?'
Und wenn ich dann so weit bin, meine individuelle Schuld anzuerkennen, dann fordert er mich auf, 'Und jetzt hole diese Schuld zu dir zurück und trage die Verantwortung.' - - - Und wenn ich dann sage, dass das doch garnicht gehe, die Zeit sei doch längstens vorbei, dann belehrt er mich, 'Merkst du denn garnicht, wie dir dein Gewissen schlägt? Kommen nicht immer wieder die Bilder der Vergangenheit und stellen sich dir vor, klopfen an deine Tür (des Herzens) und fordern dich auf, sie hereinzulassen? Ja, nimm sie an, deine individuellen Schulden und gib ihnen ihr Recht zurück, das du ihnen bisher vorenthalten hast.'

Der Hüter der Verantwortung sagt mir dann 'Erkenne an, was du falsch gemacht hast und stelle es in Gedanken richtig und bekenne, dass dir dein Unrecht leid tut und halte den Schmerz aus, auch wenn es sehr weh tut. Indem du das vor dir selbst und Jesus Christus bekennst, holst du deine Verantwortung zu dir zurück.' - - - Es ist wie ein Seelenkoffer, der irgendwann einmal irgendwo abgestellt wurde und in dem ein Teil der eigenen Seele eingesperrt wurde. Dieser Koffer oder diese vielen Koffer müssen alle zurückgeholt, geöffnet und die darinnen eingesperrten Seelenanteile müssen wieder in die eigene Seele integriert werden, um heil und ganz zu werden. Und den Schmerz auszuhalten, der dann entsteht, das ist die Katharsis, die ich meine, wenn ich von der inneren Tragödie in der eigenen Seele spreche. Ich muss in einem innerlichen Gedenken alle diejenigen, denen ich in meinem Leben Unrecht getan habe, um Verzeihung bitten und mein Schuldenkonto dadurch ausgleichen, dass ich in meinem jetzigen sozialen Umfeld gutmache, was ich in der Vergangenheit anderen und auch mir selbst Übles zugefügt habe.

In der christlichen Terminologie wird hier von Reue gesprochen oder von Reuegesängen, wie es in der Pistis Sophia heisst. Ich habe all das zu bereuen, was ich anderen und auch mir selbst im Laufe meines Lebens angetan habe. Ich habe es in Demut vor Jesus Christus, dem Licht aller Seelen zu bereuen und um die Gnade zu bitten, wieder angenommen und eingereiht zu werden. Denn Demut und Gnade sind die beiden Teile des Gesprächs mit Jesus Christus im Gebet zu Gott.
ELi