Im Spannungsfeld zwischen Vernunft und Mysterium
Als
Messdiener in der St.Agathakirche in Angelmodde habe ich mich schon
als Bub nach dem Sinn gefragt, den das Leben haben kann. Ich fragte
meinen Vater, der aber gab mir eine ausweichende Antwort wie, frag
mich was Vernünftigeres. Das Vernünftige war eine Ausbildung als
Bauingenieur. Für meine seelisch-geistige Entwicklung blieb mir dann
eine zweite heisse Spur, Die Spur ins Ur, über die ich jetzt
berichten werde.
Als
ich mit 40 Jahren Hermann Kissener vom Drei Eichen Verlag kennen
lernte, hatte ich soeben eine Ausbildung beim Michael-Zweig der
Anthroposophischen Gesellschaft hinter mir und war zudem Mitglied in
der Yoga-Schule von Selvarajan Yesudian in Zürich.
Ich
lernte die hinduistische Philosophie bei Oscar Marcel Hinze kennen
und machte eine Intensiv-Ausbildung in Raja-Yoga und war dann
erstaunt, den Zusammenhang mit der Anthroposophie von Rudolf Steiner
zu erkennen. Ich habe dies in meinen `Seins-Prinzipien` der sieben
Lotosblumen-Bewusstseinszentren im Drei Eichen Verlag veröffentlicht.
Zudem schrieb ich gemeinsam mit Hermann Kissener das Buch `UR
RELIGIO`, Thesen der Toleranz in den Religionen.
Mein
Beruf als Brückenbau-Ingenieur nahm mich eigentlich voll in
Anspruch, aber dennoch machte ich eine weitere Ausbildung als
Sterbebegleiter im Institut Dr.Looser in Bern und Zürich und war
nebenberuflich in der Sterbebegleitung bei der ZVBS (Zürcher
Vereinigung zur Begleitung Schwerkranker) tätig. Ich habe diese
Tätigkeit anschliessend als `In Dir ist das Licht` verselbständigt
und kann im Internet abgerufen werden.
Bei
OM Hinze hatte ich die Gestaltbildungsenergien der Planeten als eine
kosmische Sprache kennen gelernt und machte eine weitere Ausbildung
in astrologischer Psychologie beim API Institut der Huberschule in
Adliswil mit Zusatzausbildung in Psychosynthese bei David Bach.
Ich
hatte auch `Die Sieben Strahlen` von Alice Bailey studiert und
erkannt, dass diese Philosophie nur unter Einbezug des Lebensbaumes
der kosmischen Uhr in den platonischen Weltenzeitaltern richtig
erfasst werden kann. Daraus entwickelte ich `Die Astrologie derSieben Strahlen`, eine bisher unveröffentlichte Schrift, die darauf
wartet, einen geeigneten Verlag mit der Herausgabe beauftragen zu
können.
Zurzeit
arbeite ich an einer neuen Schrift `Die kosmische Sprache`, mit den
sieben astrologischen Aspekten als Gestaltbildungsenergien der
kosmisch-planetaren Formensprache, in der sich der Himmel in Mass,
Zahl und Form ausspricht. Auch hier möchte ich einen Verlag
ermuntern, mir bei der Umsetzung in Buchform zur Seite zu stehen.
Beruflich
hatte ich als Brückenbauleiter 84 Brücken in der Schweiz gebaut, im
LPM- Baustoffprüflabor Laborprüftechnik erlernt, gemeinsam mit der
Firma Colebrand London ein Betondeckungs-Messgerät (Decumeter), ein
Potenzialmessgerät für Beton und ein Widerstands-Messgerät
(Wennerfeld) für Naturstein entwickelt und mit integrierter
Datenverarbeitung in ingenieurtechnische Plandarstellungen für die
Anwendungspraxis umgesetzt. Mein wissensdurstiger und
anwendungspraktischer Geist gab mir noch keine Ruhe und veranlasste
mich, ein Schweizer Patent für die Realkalisierung und Entsalzung
von contaminierten Betonbauten zu entwickeln und in der Praxis
anzuwenden. Mit dem Verkauf des Patentes an die Zürcher Firma Locher
wurde eine Zusammenarbeit mit Erlös-Beteiligung vertraglich
vereinbart. Bedauerlicherweise wurde das Verfahren mitsamt der
maschinellen Einrichtung und der zugehörigen Technologie von der
Unternehmung zugunsten anderer Anwendungs-Methoden zurückgestellt
und ich ging leer aus. Darüber zerbrach nicht nur meine zweite Ehe
mit Priska, nachdem meine erste Ehe mit Dorothea an meiner
Arbeitsauslastung gescheitert war, ich verlor auch die enge
Freundschaft mit Erika und Peter, die mir bei der Umsetzung der
Ingenieur-Projekte halfen und mir sehr nahe standen, was ich
ausserordentlich bedaure.
Vor
allem die letzteren Erfahrungen hatten mir neben rheumatischen und
Herzkreislauf-Beschwerden auch noch einen burn out beschert, mit
denen ich mich nach meiner Pensionierung im Jahre 2005 zur
Rehabilitation auf die Insel Hispaniola verabschiedete, um unter
Palmen am Meer meine Ruhe zu finden und um Körper und Seele zu
regenerieren.
Damit
war mein Geist aber garnicht zufrieden. Er fordert meine Seele
heraus, mein geistiges Potenzial (siehe `
Steine am Wege`) weiter zu entfalten. Und wie dies
geschah, das habe ich in meinem Bildband `14 Jahre auf der Insel`
beschrieben. In 76 Episoden beschreibe ich darin, unterstützt durch
mehr als 300 Bilder und Grafiken, wie ich eine Produktionsstätte für
Noni-Gesundheits-Tee und -Pulver einrichtete, Betonfertigteile
herstellte, unmittelbar nach dem grossen Erdbeben in Haiti ein
Hilfsprojekt gemeinsam mit einer haitianischen Hilfsgruppe
realisierte und eine haitianische Wohngemeinschaft in Las Terrenas in
der Dominikanischen Republik einrichtete.
Neben
diesen Projekten war und bin ich noch heute im Esoterikforum.at, in
den eigenen Foren `Las Terrenas Paradise` und `Bewusster leben` sowie
in meinen astrologischen Gesprächsforen `Spirituelle Astrologie` und
`Spiritastro Freundeskreis` schriftstellerisch tätig.
Parallel
zu den schriftstellerisch-geistigen Tätigkeiten habe ich es nicht
unterlassen, all die wesentlichen Erkenntnisse jeweils in einer
separaten Mysterien-Schrift zu erfassen und als `Eli-Schule` zusammen
zu tragen.
Gesundheitlich
hatte sich mein Zustand bereits wenige Monate nach meiner Ankunft auf
der Insel unter Palmen am Meer rasch gebessert und schliesslich
normalisiert. Im Jahre 2018 machte sich dann allerdings eine
unerklärliche Müdigkeit bemerkbar, die schliesslich von den
kubanischen Ärzten als beginnende Parkinson Schüttellähmung
diagnostiziert wurde. Als ich dann im Oktober 2019 einen
Kreislaufkollaps erlitt, kehrte ich kurz entschlossen in die Schweiz
nach Zürich zurück, gerade noch rechtzeitig, bevor die
Corona-Pandemie einsetzte.
Ich
habe all diese Projekte hier zusammengetragen, um meinen Freundinnen
und Freunden, die es interessiert, die von mir erfassten Mysterien im
Zusammenhang begreiflich zu machen. Die einzelnen Schriften sind in
meiner Seite `Steine am Wege` erfasst und können dort bezogen
werden. Die Aphorismen zu den Steinen am Wege sind ein freundliches
Geschenk von Urs Achermann, einem meiner Begleiter auf dem Wege. Der
Bildband `14 Jahre auf der Insel` ist bei mir als pdf-Datei
erhältlich und kann per Mail abgerufen werden bei hajoba@gmail.com