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Dienstag, 18. November 2025

250105, Massnahmen gegen Parkinson

Meine Parkinson-Erkrankung

Vor 6 Jahren hatte ich mich gewundert, warum ich bei meinen Wanderungen am Meer immer langsamer wurde und auf mein geliebtes Tanzen immer weniger Lust hatte. Ein Jahr später bin ich dann nach Zürich  heimgekehrt. Unter ärztlicher und neurologischer Betreuung hat sich mein Leben stark verändert. Meine körperliche Beweglichkeit hat immer mehr abgenommen, aber mein Genius ist weiter fit und vital.

Ich nehme regelmässig meine Dopamin-Medikamente, bin wöchentlich in therapeutischer Behandlung, mache so oft wie möglich Körper-Übungen und Tanz-Therapie mit Video-Begleitung und Yoga-Pranayama-Atemtherapie. Weil meine Beweglichkeit immer mehr eingeschränkt ist, habe ich mir von meinem Sohn Manuel ein frei schwingendes Reck über dem Bett an die Decke anhängen lassen, Auf diese Weise kann ich auch im Liegen Körperübungen durchführen und meine Körperlage verändern. In der Wohnung bewege ich mich mit einem Rollator, der mir das Gehen absichert. Für die notwendigen Besorgungen und Einkäufe sorgt mein ältester Sohn Oliver, der vier Tage in der Woche zu mir kommt und an den restlichen drei Tagen der Woche sorgt meine ganze Familie für die notwendigen Erfordernisse.

Ich gehe noch etwas näher auf die Pranayama-Atemübungen ein, die ich bei meinem Yoga-Lehrer Selvarajan Yesudian gelernt habe. Der Atem enthält nicht nur Luft, sondern auch Prana, den Odem des Lebens, den wir vom ersten bis zum letzten Atemzug in uns aufnehmen und die Körper-Energie aufrecht erhalten. Im Yoga wird gelernt, wie man Prana, den Odem des Lebens, überall hin leiten und dort anreichern kann, wo man das Bewusstsein konzentriert. Dabei atme ich, flach auf dem Rücken liegend, in den Kopf ein, dort wo die Energie zur körpereigenen Dopamin-Produktion fehlt. Ich erwarte ja nicht, dass die Parkinson-Erkrankung dadurch wieder rückgängig gemacht wird, aber ich erwarte, dass sich der fortschreitende Ablauf verlangsamt. https://pranasophie.blogspot.com/

Meine Enkelkinder freuen sich jedesmal, wenn sie auf meinem frei schwingenden Reck schaukeln dürfen. Das ist einzigartig, eine Schaukel in der Wohnung; so haben wir alle unsere Freude daran.