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Freitag, 15. März 2024

240302, das Göttliche erkennen

Gotteserkenntnis beginnt mit Selbsterkenntnis. 

Erkenne dich selbst, WER BIN ICH?
Ich selbst habe das WER BIN ICH begonnen mit Yoga, einfach mal still sein, zur Ruhe kommen, in mich hineinhören, was spricht sich da aus, Ich habe nach dem Wort gesucht und es im OM zu erkennen geglaubt, das gesummte

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https://youtu.be/WJDojlZ_4iY?si=Wo8QXsL16lPV3zYD

Damit war ich schon sehr nah dran, aber es war erst noch der Mantel von dem, was innerlich wohnt. Und als ich mit dem Summen aufhörte, blieb im Nachklang noch der Klang erhalten. und als ich das erkannte, habe ich mir eine Klangschale besorgt und habe den Rand wie mit einem Geigenbogen gestrichen, bis der Ton hörbar wurde und habe dann in diesen Nachklang hörend hineingefühlt. Das war schon sehr schön.

Aber ich wollte die Resonanz dessen, was sich in diesem Tonklang hörend vernehmen liess, noch weiter verstärken. Ich besorgte mir das Buch `Akroasis` von Hans Kayser, Die Lehre von der Harmonik der Welt. Ich versuchte, die Tongestalt des Klanges zu ergründen, der in mir ist, wenn der Ton verklingt.

Dann stiess ich auf das Monochord (heute leicht käuflich zu erwerben). Ich baute mir einen solchen Klang-Rosonanzkörper und konnte mich nun in harmonikale Klangerlebnisse hineinfühlen. Und als ich mich so hörend hineinfühlte, kam ich auf eine Ton-Frequenz, die mir im Gedächtnis erhalten blieb und mir nun jederzeit zur Verfügung steht, wenn ich sie brauche, meinen Urklang. Und in diesem Urklang fühle ich mich dem Göttlichen sehr nahe.


Montag, 24. Oktober 2022

231203, Das göttliche `Es` im eigenen Inneren erfahren

Gott ist kein Mann, kein Der oder Die, sondern ein `Es`

Die meisten Menschen gebrauchen das Wort `Gott` als Worthülse für etwas, was sie selbst nicht als eigentliche Substanz im eigenen Inneren erfühlen können. Denn was man nicht im eigenen Inneren erfühlen kann, das hat kein eigentliches Sein, sondern ist ein leeres da oder dort oder irgendwo sein, ein nur gedachtes oder auch erdachtes Numinoses.
Wer einem anderen Menschen oder einer Sache oder irgend etwas Erscheinendem das Wort `Gott` überstülpt, der erschafft eine Chimäre, einen Popanz, einen Firlefanz.

Wer aber in den eigenen Atem, den Odem des Lebens, mit seinem Erfühlen hieinspürt, der wird etwas in sich gewahr, was ein substanzielles Sein an sich hat, etwas, was vom ersten bis zum letzten Atemzug immer da ist, nicht benannt oder an etwas festgemacht werden kann, nichts was irgendwie, irgendwo und irgendwann erscheint, der hat das erspürt, was mit `Das Göttliche` gemeint ist. Denn es ist kein Er oder Sie, sondern ein `Es`. Aber es ist etwas, was angesprochen werden kann im eigenen Inneren, nicht im Aussen, in der Welt, sondern nur im eigenen Inneren, weil die Welt da draussen nicht eigentlich, sondern nur durch die Sinne erfahrbar ist.

Und es ist im eigenen Inneren als ein Gegenüber ansprechbar. Man kann mit diesem `Es` sprechen und mit ihm Zwiesprache halten. Und es ist ein immer Gleichbleibendes, ein Immersoseiendes, ein Ewiges Sein. Und wenn man diesem ewigen Sein im eigenen Inneren einen Raum gibt, in dem es sein kann, einen sakralen Raum des Seinkönnens, so zu sein, wie es ist. Dann hat man Das Göttliche in sich aufgenommen und man kann sich mit diesem `Es` identifizieren, oder es als ein zu erstrebendes `Es` ansehen oder dieses `Es` als ein Unerreichbares qualifizieren.