Samstag, 4. August 2012

231142, Wir lösen unser karmisches Konto in der Akasha-Chronik auf

Gibt es nicht so viele Wege, wie es Menschen gibt? Jeder hat doch seinen eigenen Weg dorthin.
Aber die Erleuchtung selbst ist  immer die gleiche. Wir werden wieder mit unserer höheren göttlichen Wesenheit, die reines Licht ist, vereint. Wenn wir als dieses Licht im Inneren der Seele leben, kommen wir in die unio mystica, die Vereinigung mit unserem göttlichen Wesen, wir werden zum Bodhisattva, zum Erleuchtungswesen. In der ELi-Schule sagen wir, wir sind wieder zum Engelwesen geworden, das wir einst waren. Wir haben dann den Weg des Zweifels, des Zwei-Falls, des Falls in Zwei verlassen. Wir sind wieder Eins geworden mit unserer göttlichen Licht-Wesenheit. Wie wir diese Licht-Wesenheit in uns bewusst werden lassen, erfahren wir in diesem Beitrag


Wir wollen dieses Einswerden mit unserer Licht-Wesenheit in fünf Stufen fassen:
1. Stufe: Wir betrachten den gesamten Körper als unser Zuhause und machen alle Zellen bewusst, indem wir in alle Körperzellen hineinatmen. Dies geht unterschiedlich schnell. Beim geübten Yoga-Menschen sind es nur Sekunden. Beim Fleisch-essenden Materialisten wird es eine Ewigkeit dauern.

2. Stufe: Wir legen in Phasen der Ruhe und Meditation alles ab, was wir nicht sind und kommen zum Nichtdenken, Nichtfühlen, Nichtwollen. Die Dauer dieser Übungen kann Minuten sein oder es gelingt überhaupt nicht, wenn wir nicht bereit sind, unseren Körper zu verlassen und uns innerlich von ihm abzuheben.

3. Stufe: Wir ziehen unser Bewusstsein im Herz-Zentrum zusammen und betreten den innersten Raum unserer Seele, das Stille Kämmerlein, den kleinen 8-blättrigen Lotos unterhalb des Herz-Lotos. Das Betreten dieses inneren Ortes setzt voraus, dass wir eine moralische Läuterungsphase mitgemacht haben. Der 8-stufige Pfad des Buddha, der im Büchlein 'Seins-Prinzipien' von H.J.Badzong enthalten ist, beschreibt solche Läuterungsphasen.

4. Stufe: Hier begegnen wir unserem spirituellen 'Ewigen Licht', das im Innersten unserer Seele, wie bei allen Menschen, seit je her immerfort im Verborgenen geleuchtet hat. Indem wir uns mit der Materie identifizierten, konnten wir nicht zu ihm finden. Wir spüren die unendliche Liebe, die von ihm ausgeht, als kleines Licht im grossen Licht, als Tropfen im All-Einheits-Ozean der Liebe. 

5. Stufe: Wir spüren, dass wir selbst dieses Licht sind und alle Zweiheit, aller Zweifel hört auf. Wir sind nicht mehr in Zwei gefallen, wir sind Eins. Und durch uns hindurch strömt von nun an das Licht der Lebens, die Liebe zu allem Begegnenden. Wir spüren, nicht mehr getrennt zu sein von allem anderen. Wir beginnen, den Nächsten zu lieben, wie uns selbst. Ich bin du und du bist ich. Nur die Selbsterhaltung schützt uns nun davor, von anderen Menschen ausgenutzt und unterdrückt zu werden.
Die Chakrenlehre (Lotosblumen- Bewusstseins- und Energiezentren) kommt aus dem Sanskrit und wir im tantrischen Hinduismus und Buddhismus sowie in der westlichen Esoterik angewendet. Der Herz-Lotos, die zwölfblättrige Lotosblume, ist das zentrale Bewusstseinsorgan. Darstellung mit dem immanenten Doppel-Hexagramm, von dem jedes zweite Blütenblatt mit der Sprache bereits entfaltet worden ist, siehe unten. Gesamte Darstellung siehe 'Seins-Prinzipien' von H.J.Badzong.

Das Licht der Liebe und des Lebens, unsere höchste innere Instanz, möchte schon jetzt in unserem Inneren wohnen. Wir tragen jedoch einen karmischen Rucksack, der alle unsere Verfehlungen des Lebens enthält und dessen Konten in der Akasha-Chronik geführt werden.

Zwischen unseren wiederkehrenden Erdenleben müssen wir solange immer wieder im Zwischenreich verbleiben, bis wir auf Erden unser Konto aufgeloest haben. Jedesmal wird unser Ränzlein wieder neu geschnürt für den nächsten Erdentag.
Doch wir wollen jetzt und hier in diesem Leben unsere karmischen Konten ausgleichen und den Rucksack vollkommen leer machen. Dann stehen wir da, heil und ganz und licht und hell, bereit für die Heimreise in unsere Lichtheimat mit unserem Lichtfahrzeug der Liebe und des Lebens.

Wir schaffen uns einen Raum der Ruhe und der Stille in einem harmonischen Umfeld. Wir werden jetzt in eine Imagination eintreten:
Wir visualisieren einen Berg, zu dessen Spitze ein Weg führt. Wir gehen den Weg empor, der je nach Befindlichkeit dornig, steinig, schwer oder leicht begehbar oder lieblich ist. Wir lassen uns auf dem Berge nieder und visualisieren unsere Umgebung nach unserer Befindlichkeit. Wir gehen in die Stille.

Wir verbleiben in der Versenkung und lassen die Bilder noch einmal auf uns wirken. Wir verinnerlichen die beiden Anleitungen zur Eliminierung der dunklen Punkte und über unseren weiteren Weg ins Licht. Wir spüren auch, dass es möglich wäre, alles auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Und wir entscheiden uns. Wir wissen nun genau, was wir tun werden und kehren ins Hier und Jetzt zurück

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