Donnerstag, 2. August 2012

231119, Leben nach dem Leben als Seele im Seelenland

Die Seele verlässt den sterbenden Körper und geht ein ins Seelenland, eine Zwischenwelt, bevor sie in einem ihrer Leben die Stufe des Lichtmenschen erreicht hat.
Die Seele des verstorbenen Menschen wird geführt und geleitet von den Engelwesen, die sie schon im Leben um sich gehabt hat. Sie wird zunächst empfangen vom allumfassenden Licht des Lebens und der Liebe. Der Lebenskampf ist aus. Die Seele erblickt ihr eigenes Innere im Aussen.

Sanfte Sphärenharmonie empfängt die schon im Leben zur Ruhe gekommene Seele, was als Freude empfunden wird. Phantomische Schmerzen werden verspürt über selbst verschuldete Missetaten. Das gesamte Karma wird nun eingesehen. All die verpassten Gelegenheiten, an die der Mensch während des Lebens herangeführt worden ist, werden schmerzvoll empfunden. Leid, das den beseelten Wesen auf der Erde zugefügt worden ist, wirkt in gleicher Weise leidvoll zurück. Dieser Zustand der Anklage dauert so lange, bis das gesamte aufgerührte Karma sich im Wasser des Lebens wieder gesetzt hat.

Die Seele verharrt nun im Seelenland, dem Zwischenreich, ohne aufsteigen zu können. Menschen, die im Leben den Läuterungsprozess noch nicht vollzogen haben, müssen in diesem Zwischenreich bleiben. Sie warten dann sehnsuchtsvoll darauf, bis ein passendes kosmisches Fenster offen ist für eine wiederholte Erdenwanderung. Deshalb müssen wir hier auf Erden wirken, solange es Tag ist. Denn es kommt die Nacht, da niemand wirken kann.

Ich frage den Himmel, ob dieses Seelenland bereits zum Paradies gehört?
Antwort: 'Du stehst vor dem Paradies, doch der Abgrund herrscht. Ein grosser Felsblock versperrt den Zugang. Du suchst Helfer und Freunde, die dir Liebe bringen. Du suchst einen neuen Anschub. Du bist wie der Grashalm, der endlich durch den Asphalt brechen möchte.
Jedes Mal, wenn du einen neuen Anlauf nehmen möchtest, treten neue Blockaden auf. Ändere deine Einstellung und suche neue Freunde. Verliere nicht den Mut, Helfer sind bei dir. Gehe ein neues Bündnis ein. Bleibe auf deinem Weg. Du weisst nicht wirklich, was zu tun ist. Gehe in dich und frage den Himmel um Rat.
Deine Quelle muss gereinigt werden. Du erkennst, dass das Wasser nur dann fliessen kann, wenn der Brunnen rein und klar ist. Der Weg ins Paradies ist nur möglich durch die Reinigung deines Brunnens.

Dein inneres Licht ist das Gefäss zum Schöpfen des Wassers des Lebens. Die Quelle ist das Symbol für die Kommunikation mit dem Paradies und in der Erde ist die Kraft, die dahin führt. Bleibe dran, an dem Ort, wo du bist. Ändere deine Vorstellung, was richtig ist, aber ändere deinen Standort nicht. Arbeite für das Wohl der Gemeinschaft.
Die sanft durchdringende Liebe ist das Mass aller Dinge. Die Christus-Energie der Liebe verändert alles und führt ins Paradies.'

Dank an euch, Ihr Meister auf dem Wege. Herzlichen Dank!




Stimmen im Kopf

Das Thema, über das wir hier reden, ist absolut top und hochaktuell. Es darf als gesicherte Erkenntnis angesehen werden, dass im Inneren eines jeden Menschen eine grössere Anzahl von Personen wie an König Arthus Tafelrunde versammelt sind. Solange diese inneren Personen friedlich miteinander verkehren, verstehen sie sich ohne Worte. Bei vielen Menschen verkehren diese inneren Personen jedoch nicht friedlich miteinander, sondern streiten oder arbeiten sogar gegen einander. Die Stimmen, die von Menschen in ihrem Kopf gehört werden, sind die Stimmen dieser inneren Personen. Manche Menschen erschreckt dies, andere sind entsetzt. Aber wir brauchen nicht zu erschrecken oder entsetzt zu sein. Und krankhaft ist es schon garnicht.

Als kosmische göttliche Wesen sind wir umgeben von Seelenwesen des Zwischenreichs, die aufgrund ihres Karmas noch nicht in den Himmel aufgenommen werden können. Aber auch sie brauchen Liebe, wie wir alle. Und diese Liebe möchten sie von uns haben. Weil wir aber oft nicht bereit sind, unsere Liebe allen zu schenken, sind viele von ihnen erzürnt und lehnen die ab, die unsere Liebe erhalten haben oder noch erhalten werden oder lehnen auch uns ab. Denn Liebe ist die Nahrung aller Wesen. Leider können wir nicht wahllos allen unsere Liebe schenken, denn viele treiben Missbrauch damit. Besonders schmerzhaft ist es zu sehen, dass Menschen von gewissenlosen Wesen des Zwischenreichs verführt werden, ihnen allein alle Liebe zu schenken. Sie gaukeln ihnen vor, sie würden unermesslich geliebt, nur um selbst diese Liebe zu erhalten, die sie als Nahrung selbst so unermesslich brauchen, weil sie sich so einsam fühlen.

Dies ist doch die Geschichte von Parzival, der erst zum Gralsritter werden durfte, als er Mitgefühl zum leidenden König zeigte. Keine Angst, kein Erschrecken und kein Entsetzen. Jeder von uns lebt auf einem der sieben Strahlen der Liebe. Und jeder Strahl führt zu Gott, durch seine sieben Hohen Elohim, die unablässig ihren Schöpfungsgesang der Liebe aussenden und jeden einzelnen von uns mit ihrer Liebe erreichen möchten. Wenn jemand wissen will, wie mit solchen Stimmen umzugehen ist, könnten auch solche Fragen beantwortet werden.

Die Seele ist ein Gefäss, das im Anfang voller Liebe ist, wie unsere Schöpfung, wie die ELOHIM-Schöpferengel und wie jeder der sieben Strahlen auch. Alle bestehen aus reiner Liebe. Häufen wir nun in der Seele Karma an, so bleibt immer weniger Raum für Liebe, schliesslich versiegt die Liebe in der Seele - aber die Sehnsucht nach Liebe bleibt. Also wandern diese Seelen ruhelos umher und suchen eine Seele, die ebenso liebebedürftig ist. Seelen, deren Karma so schwer ist, dass sie es garnicht anschauen können, haben daher ein unermesslich grosses Manko an Liebe.

Wie nähert sich nun die ruhelose Seele ihrem 'Opfer'. Sie macht es genau so, wie ein Mann es macht, wenn er eine Frau für sich gewinnen will, 'Ich liebe dich'. Die ruhelose Seele spürt, da ist eine Seele auf der gleichen bedürftigen Liebesschwingung. Sie schlüpft ein und schwingt im Gleichklang. Der Wohnungseinzug ist vollzogen. Die ruhelose Seele hat eine neue Adresse: Herr/Frau/Kind X, Y Jahre alt, Z-Strasse 99. X merkt garnicht, dass da ein neuer Gast eingezogen ist.

Es wäre nun falsch zu glauben, alle Männer seien ruhelose Seelen, wenn sie eine Frau lieben. Es gilt lediglich zu unterscheiden zwischen dem selbstsüchtigen Liebe-haben-wollen und dem Selbstvollen Liebe-geben-wollen. Aufgepasst:
je stärker die Liebesbeteuerung, desto grösser die Liebes-Bedürftigkeit

Eine Formel wie: 'Ich Liebe dich über alles' weist auf eine unermessliche Liebes-Bedürftigkeit hin. Der oder die Angesprochene merkt es garnicht einmal, weil man ja meint, man selber erhalte diese unendliche Liebe. Die ruhelose Seele hat ihr 'Opfer' gefunden. Fortan wird der besetzte Mensch für die eigenen Zwecke missbraucht.

Nur eine Quelle gibt es, aus der Liebe strömt, die göttliche Quelle. Und das Selbst des Menschen ist Teil davon.

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