Donnerstag, 2. August 2012

231129, Pentagramm, Symbol der Sehnsucht, der Fülle und der Seligkeit

Wir blicken zum Himmel und sehen am Morgen den hellsten der Sterne neben den zwei grossen Lichtern, Sonne und Mond. Dabei entsteht in uns ein sehnendes Fühlen nach Aufbruch, Zuversicht, Selbstvertrauen, liebreizender Schönheit, edler Mitmenschlichkeit und Gerechtigkeit.

Wenn Venus Abendstern ist, sind wir in unserer Seele bewegt nach Einstimmigkeit, Einklang, Harmonie und Angenommensein. Was ist es, das uns so geborgen und fröhlich macht? Es ist eine geheime Energiequelle am Werk, die uns speist.

Das von der Venus während 8 Jahren in ihren 5 Begegnungen mit der Sonne gebildete Pentagramm ist ein kosmisches Symbol der Liebesverschmelzung und der Liebe und Sorge für uns Menschen. Mit nach oben gerichteter Spitze ist es ein Schutzsymbol des Lebenspendenden und mit nach unten gerichteter Spitze ein Trugsymbol des Lebenverhindernden im Menschen.



Wie jedes Licht einen Schatten hat, gibt es auch ein Schatten-Pentagramm mit dem gleichen 8-Jahres-Rhythmus. Jeder Venus-Liebesverschmelzung folgt im 9 (!) –monatlichen Zyklus eine 40-tägige Phase der Zurückgezogenheit, des Schmerzes und der Regenerierung. So gibt es ein Pentagramm-Lichtfahrzeug und ein Schattenfahrzeug der Liebe. Wo du auch gehst und stehst, der Schatten folgt dir überall hin, er ist Teil von dir, solange du in der Dualität be- und gefangen bist.

 

Die 5 Spitzen des Pentagramms sind auf die 5 Glieder des Menschen, 2 Hände, 2 Füsse und 1 Kopf entsprechend der Proportionalitätsstudie von Leonardo da Vinci ausgerichtet. Diese 5 Spitzen entsprechen den 5 göttlichen Füllhörnern der Seele. Werden diese 5 Spitzen des Pentagramms nicht geachtet, so bleibt ein Rest-Torso, das Pentagon. Dieses Pentagon hat eine stark saugende Konzentrationswirkung. Wer mit dem Symbol des Pentagons arbeitet, saugt den anderen Menschen Energien ab und konzentriert sie im eigenen Inneren, ein Symbol der Machtergreifung. Dies haben die Gründer bekannter Pentagons gewusst und ihre Konzentrationsgelüste damit befriedigt. 

 

Meditation zur Stärkung der Liebes-Energien:

Der Kopf, das Herrschende im Sein: AlsSelbst bin ich geborgen in der Liebe Gottes
Linke Hand: Mitgefühl zu allen Wesen
Rechte Hand: Kraft und Stärke in allen Lebenslagen
Linker Fuss: Die Materie trägt mich
Rechter Fuss: Die Liebe beflügelt mich



Phänomenologisches . . .
Venus erscheint uns mal als Morgen- und dann wieder als Abendstern und hat ein sich rhythmisch veränderndes Beziehungsverhalten zur Sonne, dem Symbol für unsere innere Identität. Unsere sich unablässig entfaltenden Harmonie-, Ein- und Zweisamkeitsbedürfnisse können zu einem sich oft dramatisch verändernden Beziehungsverhalten führen. In einem bestimmten rhythmischen Wiederkehren dieses Verhaltens kann ein Zusammenhang mit den Venusrhythmen erkannt werden. Auch lässt sich aus der für jeden Menschen unterschiedlichen Venusbeziehung zur Sonne ein bestimmtes Intim- und Krisenwandlungsgeschehen ableiten. Besonders an Tiefpunkten unseres Lebens ist eine innere Einsicht in ein übergeordnetes weises Geschehen sehr nützlich und hilfreich.


Der Praxisbezug . . .
Symbole am Himmel gehören zur heiligen Geometrie, weil sie die kosmischen Gesetze aufzeigen, die für uns Menschen bindend sind. Ob das nun so geglaubt wird oder nicht, ist eigentlich unerheblich, weil sie nicht dem Bereich des Glaubens angehören, sondern der avatarischen transzendenten Betrachtung.

Ich möchte nun der Frage nachgehen, welche Wahrnehmungen wir im Alltag mit dem Pentagramm verbinden können.

Ob wir einen Berg besteigen, den Hausputz erledigen, ein Haus bauen, den Garten umgraben, Onkel Georg in Berlin besuchen oder ob Hansi zu Weihnachten ein Spielauto geschenkt bekommt, immer ist die Energie des Pentagramms mitbeteiligt, nämlich der Dreiklang Die Sehnsucht, die Fülle und die Seligkeit. Darinnen ist die Harmonische Göttliche Teilung im Goldenen Schnitt verborgen. Wenn einer dieser 3 Teile fehlt, kann der Goldene Schnitt nicht wirken. Wie aber wirkt der Goldene Schnitt?

Abgesehen von dem interessanten mathematischen Verhältnis des Goldenen Schnittes von 0.61, das in der Bautechnik Griechenlands eine absolut erstrangige Bedeutung hatte, interessiert in diesem Zusammenhang die psychische Synchronizität (Begriff von C.G.Jung) zwischen dem Geschehen am Himmel und in unserer Seele, die uns in unserer Seele bewegt. Aber was bewegt uns denn da?

Greifen wir uns das Beispiel Bergbesteigung mal raus.
Schon lange wollte Otto den Berg Dom in den Walliser Alpen besteigen. Seine Vorfreude hierauf stieg mehr und mehr und die Anstrengungen des siebenstündigen Aufstiegs waren bedeutungslos gegenüber der Sehnsucht, auf den Gipfel zu kommen. Als er endlich oben war, war der Anblick überwältigend und die Fülle so gross, dass er den Tränen nahe war. Beim Abstieg erfüllte ihn der Nachklang des Erlebnisses so sehr, dass seine Seele von Seligkeit erfüllt war.

Gleiben wir noch einen Moment bei diesem Beispiel und stellen wir uns vor, ein Hubschrauber hätte ihn bequem auf den Gipfel gebracht, so ist leicht einsehbar, dass das Erlebnis nicht das gleiche gewesen wäre.
Stellen wir uns nun in einem anderen Beispiel vor, Hansi bekommt ein Auto geschenkt, obwohl er sich so sehnlich einen Fussball gewünscht hat. Da kann Tante Frieda noch so sehr sagen: 'Aber du freust dich ja garnicht!' Vielleicht legt Hansi dann sein Gesicht in freundliche Falten und bestätigt ihr widerwillig oder notgedrungen das Gewünschte, aber innerlich sagt er sich '. . . ein Fussball wäre mir aber lieber'. Vati kann noch so sehr sagen:'Du musst dich aber doch freuen!' - Aber das will einfach nicht gelingen, warum auch?

Diesen Dreiklang von Sehnsucht - Fülle - Seligkeit finden wir im Pentagramm gleich fünfmal, wenn die Venus von einer Sonne-Begegnung zur nächsten schwebt. Im Anhang sehen wir dies anschaulich dargestellt.

Wir können uns diese Abfolge von Sehnsucht, Fülle und Seligkeit auch als eine kosmische Welle vorstellen. Zuerst schwimmen wir anstrengend die Welle hoch, dann werden wir von der Welle getragen und schaukeln hernach selig im Wellental.

Es bleibt eine Frage. Woher kommt denn nun diese Fülle im Erleben? Das ist genau die göttliche Einstrahlung, die im vorab gesendten Bild als 'Kopf' des Pentagramms ihre Fülle (von A) auf die menschliche Seele (Wegstrecke G - F) herniederstrahlen lässt.
Die Fülle wird auch veranschaulicht durch die astrologisch-psychologische Verbindung von Jupiter und Sonne, denn die Venus-Energien sind auf einer höheren Frequenz in den Jupiter-Energien enthalten.
Die Harmonische Göttliche Teilung im Goldenen Schnitt des Pentagramms der Venus gehört zu den kosmischen Gesetzen. Und auch die darin enthaltenen Sehnsüchte und Wünsche sind Teil davon.


Durch seinen freien Willen kann sich jeder Mensch frei entscheiden, ob und welche Wünsche und Sehnsüchte er leben möchte. Wir können das Pentagramm der Venus daher auch als Fahrzeug zur Astralwelt bezeichnen. Die Astralwelt ist nicht gut oder schlecht, sie ist einfach für die Seelen da, die in ihrer Wunschwelt leben.

Ein Ausstieg aus den Wünschen und Sehnsüchten durch Kasteiung wäre nur ein Scheinausstieg. Das Feuer der Wünsche würde im Inneren unterschwelling weiterschwelen und mehr Schaden anrichten, als wenn es offen ausgelebt würde. Solange die Wünsche da sind, wollen sie gelebt werden. Aber es kommt der Tag, wo sie zur Ruhe kommen und sich von selbst verabschieden. Denn die Wünsche sind wie eine Maus im Hamsterrad. Kaum sind sie gestillt, kommt der nächste Wunsch

Erst der Wunsch und die Sehnsucht, göttliche Liebe zu leben im 'Liebe deinen Nächsten wie dich selbst', bringt das Hamsterrad zum Stillstand. Denn diese Liebe will nichts für sich haben, sondern das geben, was sie selbst immer wieder neu erhält. Es ist wie ein Glas, das immer wieder gefüllt wird, wenn die Seele gibt.

Wünsche und Karma

Zu diesem Thema schrieb ELi7 am 3. Januar 2009 im Esoterik-Forum folgenden Beitrag:

Unsere Wünsche sind unsere Scheinwelt.
Mit unseren Wünschen leben wir in der Astralwelt auf dem Tummelplatz der Eitelkeiten in einer Scheinwelt. Hier sind wir nicht allein, sondern mit Tausenden von anderen Wunschseelen zusammen.

Die zugeordnete Energie der Wunschseelen ist die Energie der Venus. Es ist die Sehnsucht nach Vollkommenheit und Vereinigung mit dem Grossen Ganzen, dem Ur, dem Göttlichen in uns. Und die Wünsche sind die Fahrzeuge, die uns dahin bringen oder bringen sollen. Ein solches Wunschfahrzeug ist das Pentagramm der Venus. Es gibt zwei Pentagramm-Wunschfahrzeuge, ein Licht- und ein Schattenfahrzeug. Mit beiden Fahrzeugen fahren wir Karma in unser karmisches Gepäcklager ein, positives Karma mit dem Lichtfahrzeug, negatives Karma mit dem Schattenfahrzeug.

Das Gleichnis am Himmel
Die Gestaltbildungsenergien der Venus bilden in ihren Begegnungen mit der Sonne solche Pentagramme am Himmel ab, alle ca. 9 Monate je eines ihrer fünf Licht- oder Schattenspitzen. So entsteht in 8 Jahren gleichzeitig je ein Licht- und ein Schatten-Pentagramm-Fahrzeug. Das Interessante dabei ist die Tatsache, dass uns die Schöpfung jeweils eine Rückkehrmöglichkeit eingeräumt hat, wenn wir das Schattenfahrzeug besteigen (wollen). Das ist die retrograde Phase der Venus, die immer ca 40+2 Tage dauert, eine Phase der Versuchung.
Vergleichsweise sei darauf hingewiesen, dass Jesus 40 Tage in der Wüste in Versuchung geriet, ein Hinweis auf diese Versucherenergie.

Um aus der Wunschwelt auszusteigen, können wir uns entweder kasteien, also uns der Wünsche entsagen und sie damit unterdrücken. Oder wir können im Pentagramm-Lichtfahrzeug ein Beiboot besteigen und uns durch einen Guru zu einer Lichtstadt bringen lassen. Wir können aber auch selbst den Weg zum Licht ergründen und beschreiten, wenn wir dazu bereit und in der Lage sind.

Durch den Weg der 'Harmonischen Göttlichen Teilung im Goldenen Schnitt' erfahren wir alles über unser Pentagramm-Lichtfahrzeug des Lebens und der Liebe.
Seien wir uns aber immer wieder bewusst, wir selbst sind Meisterin oder Meister unseres Schicksals.

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