Das Hexagramm ist Teil der Heiligen Geometrie, die sich kosmisch am Himmel abbildet. Die gesetzmässig ablaufenden Planetenbewegungen sind Gestaltbildungsenergien und formen ständig wiederkehrende geometrische Symbole. Diese Symbole begründen die kosmische Ordnung nach Gestalt, Mass und Zahl.
Der Planet Merkur bildet jeweils Trigramme am Himmel ab, die sich zum Hexagramm formieren. Das Hexagramm wird daher dem Hernes / Merkur zugeordnet, der traditionell Information und Kommunikation zwischen dem grossen Oben (Himmel) und dem kleinen Unten (Mensch) im Sinne eines Götterboten weitergibt. Diese Symbole erscheinen daher gleichzeitig am Himmel und in unserer Seele. Das Hexagramm gehört zu unserem Herz-Zentrum, weshalb die Yogalehre im Herzzentrum ein Hexagramm abbildet.
Wie erwecken wir das Hexagramm im Herzzentrum?
Nachdem wir innerlich zur Ruhe gekommen sind, sammeln wir uns im Herz-Zentrum, der 12-blättrigen Lotosblume etwas rechts des Herzens. Wir sind von Liebe und Devotion erfüllt. Mit den nach oben zum Himmel gerichteten leicht gefalteten Händen bilden wir ein Trigramm der Demut. Wenn wir eine kleine Weile so gestimmt sind, senkt sich vom Himmel herab ein Trigramm der Gnade und vereint sich mit dem Trigramm der Demut zum sechsstrahligen Hexagramm des Lichtes, der Liebe und des Lebens. Indem wir dieses Hexagramm einatmend bewusst machen, wird immer mehr Lichtenergie konzentriert und es entsteht ein Bewusstseinsraum mit zwei Tetragrammen. Wir sammeln die Hände vor der Brust und bitten unsere höhere Wesenheit, in unser Herz-Zentrum, die 12-blättrige Lotosblume einzutreten. Während jedes zweite Blütenblatt dieser Blume von alters her bereits entfaltet ist, werden die übrigen sechs Blütenblätter mit den Lichtkristall-Übungen, zu denen auch die Pranasophie-Heilatmung gehört, nach und nach ebenfalls entfaltet. Die Entfaltung jedes zweiten Blütenblattes gehört zum Läuterungsprozess, vorzüglich dargestellt im 8-stufigen Pfad des Buddha.
Siehe ‚Seins-Prinzipien’ Bd. I von Hans Joachim Badzong, Drei Eichen-Verlag, München, zu beziehen bei STARPHOTO@gmx.net
Wie entsteht der Hexagramm-Lichtkristall?
Lichtkristalle sind nicht von irgend jemandem gegeben und sind auch nicht einfach so dahinbehauptet. Lichtkristalle entstehen dann, wenn Symbole, in diesem Falle das Hexagramm, als Transportmittel für himmlische Botschaften an uns Menschen eingesetzt werden. Lichtkristalle tragen daher stets Botschaften mit und in sich. Die Aufgabe besteht darin, diese Botschaften zu entschlüsseln und den Menschen zugänglich zu machen.
Das Merkaba-Lichtfahrzeug: Nach einer Zeit der Meditation und Devotion werden wir gewahr, dass unser höheres Selbst Einzug hält in unser Herz-Zentrum. Wir bemerken seine Anwesenheit durch ein Glücksgefühl, das unser Herzzentrum durchflutet. Dadurch öffnet sich unterhalb des Herzzentrums ein kleiner achtblättriger Lotos, das Zentrum der Merkaba, das Allerheiligste unserer Seele auf Erden.
Nach einer Weile der Meditation betritt unsere höhere ICH-BIN Wesenheit den kleinen 8-blättrigen Lotos unterhalb des Herzzentrums - die noch unbewusste Merkaba. Gemeinsam mit unserer höheren Wesenheit erwecken wir unsere Merkaba durch ein besonderes Ritual zum Lichtfahrzeug unserer Seele (s. Ritual zur Erweckung der Merkaba).
Jeder von uns programmiert sein Lichtfahrzeug selbst, damit es jeden von uns nach dem Tode dahin bringt, wofür wir gelebt haben. Nun schauen wir auf die Signatur des Hermes am linken Blattrand und entdecken eben diese 12-blättrige Lotosblume und unterhalb den achstrahligen Lichtkristall, die Merkaba, unser Lichtfahrzeug der göttlichen Ich-BIN-Gegenwart.
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